KEP DPD-Kunden können Pakete jetzt ohne Paketschein verschicken

Mit der neuen Scan-Software Easy-Inject vereinfacht der internationale Paket- und Express-Dienstleister DPD den Paketversand für seine Kunden: Ein Paketscheindruck durch den Kunden ist jetzt nicht mehr nötig, ein firmeninterner Barcode genügt, wie es heißt.

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Dank der Scan-Software Easy-Inject können Unternehmen, die mit dem internationalen Paket- und Expressdienst DPD Pakete versenden, ab sofort auf den Druck von Paketscheinen verzichten. Bei der von verschiedenen Pilotkunden erfolgreich getesteten neuen Versandlösung namens Easy-Inject reicht es aus, dass ein beliebiger Barcode auf dem Paket angebracht ist. Die erforderlichen Daten übermittelt der Versender elektronisch an DPD.

Barcode wird nach der Abholung automatisch abgeglichen

Nach der Abholung der Pakete beim Kunden wird der jeweilige Strichcode im DPD-Depot gescannt und die Paketdaten werden automatisch abgeglichen. Weniger als eine Sekunde später wirft ein Drucker das Ident-Label aus. Ein DPD-Mitarbeiter klebt das Etikett auf die Sendung und das Paket geht über die automatische Sortieranlage auf die übliche Reise zum Empfänger.

„Es gehört zu den Prinzipien von DPD, dass die Zusammenarbeit mit uns so einfach wie möglich sein soll“, erklärt Arnold Schroven, CEO von DPD. „Mit Easy-Inject haben wir einen weiteren wichtigen Schritt in der Umsetzung unserer Strategie getan und beweisen, dass Service für unsere Kunden bei uns im Vordergrund steht.“

Unkomplizierter Paket-Testversand ohne Umstellung der Barcodesysteme

Die Vorteile des Versandsystems lägen auf beiden Seiten, wie DPD mitteilt: Dadurch, dass Kunden kein separates Paketschein-Drucksystem mehr brauchen, verringere sich die Komplexität in ihrem Versandablauf. Ferner werde der Wechsel von Kunden zu DPD erleichtert.

Wenn ein Kunde beispielsweise einen Testversand mit DPD durchführen möchte, könne er dies dank Easy-Inject unkompliziert realisieren, ohne seinen Paketscheindruck verändern zu müssen. Bestehende Barcodesysteme müssten nicht umgestellt oder ergänzt werden, wie es heißt.

Barcode-Kompatibilität wird getestet

Um die Funktionalität des Versandsystems zu gewährleisten, testen DPD-Fachleute die Kompatibilität des jeweils von einer Firma genutzten Barcodes vor der erstmaligen Nutzung des Easy-Inject-Verfahrens. Auch die Übermittlung der Daten sei so einfach wie möglich gestaltet worden, wie es weiter heißt.

Sie könne entweder im DPD-Datenformat (Relabel-Format) via Internet erfolgen oder die Kunden könnten auch hier ein eigenes Format nutzen. In diesem Fall erledige die DPD-Tochter Delicom die Anbindung als zusätzliche Dienstleistung. Easy-Inject wird mittlerweile in Deutschland, Belgien und Dänemark genutzt.

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