Fördertechnik Düngemittelhalle erhält automatische Beschickungsanlage aus Edelstahl
Der Luttener Fördertechnik-Spezialist Apullma erhielt jüngst von der Rhenus AG Niederlassung Hanauer Hafen einen Auftrag zur Ausrüstung der neuen Düngemittelhalle mit einer automatischen Hallenbeschickungsanlage aus korrosionsresistentem Edelstahl und Leimholzbindern.
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Die Niederlassung der Rhenus AG & Co. KG im Hanauer Hafen, eine nationale und internationale Drehscheibe für Rohstoffe und Massenschüttgüter wie beispielsweise Dünger, konzentriert im Rahmen größerer Restrukturierungsmaßnahmen nun auch Lagerung und Umschlag von Düngemitteln an einer zentralen Stelle.
Fördertechnik für aggressive Güter wie Dünger und Salze ausgelegt
Im Zuge dieser Konzentration wird eine neue Halle mit einer Kapazität von 20 000 t errichtet und mit umfassender Umschlagfördertechnik von Apullma ausgerüstet. Das Ziel ist die Verkehrssituation auf dem Gelände sowie die Auftragsabwicklung qualitativ zu optimieren. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2010 geplant.
Die zum Einsatz kommende Fördertechnik kann Unternehmensangaben zufolge 200 t pro Stunde umschlagen. Sie ist für aggressive Güter wie Dünger oder Salze ausgelegt und wird aus korrosionsresistentem Edelstahl und Holzleimbindern gefertigt.
Der Automatisierungsgrad der neuen Hallenbeschickung ist hoch. Bei der Warenannahme müsse lediglich die gewünschte Lagerbox angegeben werden, den Rest regle die automatische Förderanlage selbst, heißt es.
Becherelevator aus Edelstahl führt zum Lkw-Verladerüssel
Die Anlieferung mit Lkw, Waggon oder Schiffskran erfolgt zukünftig an eine zentrale Grube. Aus dieser heraus werden die Düngemittel über ein 90 m langes Elevatorförderband mittig zur neuen Düngemittelhalle transportiert, die von Hüttemann Holz aus Olsberg errichtet wird. Von dort aus erfolgt die automatische Beschickung der Lagerboxen.
Die Auslagerung erfolgt über Radlader-Beschickung der in der Halle liegenden Rückladungsgrube. Das darunter liegende Austrageband geht in einen Becherelevator aus Edelstahl über und endet in einem Verladerüssel zur Lkw-Befüllung.
Alle Übergabebereiche der gesamten Förderstrecken werden abgesaugt, um so die Emissionswerte auf das erforderliche Minimum zu reduzieren. Beliefert werden von dieser neuen Halle, die primär als Zwischenlager für Düngemittelproduzenten dient, im wesentlichen Landhändler und Genossenschaften.
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