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Trend beim Stapler geht weiter hin zu alternativen Antrieben
Ein Thema, das in der Branche der Stapler- und Flurförderzeughersteller ganz oben auf der Agenda steht, sind alternative Antriebe und Energiespeicher. „Welche der derzeit sich in der Erforschung befindlichen Alternativen sich eines Tages am Markt durchsetzen werden, kann man heute noch nicht abschließend sagen“, erklärt Dr. Klaus-Dieter Rosenbach, Vorstand Technik bei Jungheinrich. „Allerdings sehen wir hier eine Tendenz zur Lithium-Ionen-Technik.“
Bei diesem Thema will Jungheinrich auf der Cemat 2014 wieder deutlich Flagge zeigen. „Darüber hinaus sind verschiedene Trends, die ebenfalls auf der Cemat 2014 in Hannover eine große Rolle spielen werden, im Bereich Flurförderzeuge erkennbar“, sagt Rosenbach. „Zu diesen gehören unter anderem der fortschreitende Einsatz von Assistenzsystemen zur Effizienzsteigerung, die Automatisierung von Flurförderzeugen sowie die optimale Steuerung ganzer Fahrzeugflotten.“
Auch Matthias Klug, Leiter Internationale Unternehmenskommunikation bei Still, ist sich sicher, dass die verschärfte Abgasgesetzgebung und die damit aufwändige Abgasnachbehandlung dafür sorgen werden, dass sich die Trends weiter hin zu alternativen Antrieben entwickeln. „Die Nachfrage nach Hybrid- und Elektro-Staplern, aber auch nach Li-Ionen-Batterien und Brennstoffzellenantrieben werden unserer Ansicht nach weiter steigen“, sagt Klug. „Dies spiegelt sich auch in unseren Highlights des Jahres wider, denn auf der Cemat erwartet unsere Besucher ein ganzes Feuerwerk an Neuigkeiten.“
Demografischer Wandel hat Auswirkungen auf die Logistik
Dazu zähle zum Beispiel das Still-Schwergewicht, der Elektro-Stapler RX 60-60/80, mit Tragfähigkeiten vom 6 bis 8 t Tonnen oder der gerade erst vorgestellte Schubmaststapler FM-X, der mit seiner aktiven Laststabilisierung und einem ganzheitlichen Ergonomiekonzept die Produktivität steigern soll. Oder auch Automatisierungslösungen unter dem Namen iGo. „Darüber hinaus können wir jetzt schon verraten, dass wir neben weiteren Innovationen das Ergebnis einer großen Investition in die Zukunft der Intralogistik präsentieren“, kündigt Klug an.
Natürlich stehen bei den Herstellern auch der demografische Wandel und dessen Auswirkungen auf die intralogistischen Prozessabläufe im Fokus. „Aufgrund der weiter zunehmenden Knappheit an qualifizierten Fahrern und Bedienpersonal werden unsere Kunden ihren Materialfluss immer effizienter und mit einem höheren Grad an Automatisierung betreiben“, sagt Norman Memminger, Deutschland-Chef von Toyota Material Handling. „Dies gilt für die gesamte Bandbreite – darunter Fahrzeuge für das Ein- und Auslagern, den Horizontaltransport und die Kommissionierung.“
Verdrängungswettbewerb unter den europäischen Staplerherstellern erwartet
Auf dem europäischen Markt rechnet Memminger mit einem zunehmenden Verdrängungswettbewerb unter den europäischen Herstellern. Neue Anbieter etwa aus China seien weiter mit der Versorgung der heimischen Märkte beschäftigt, als dass sie in absehbarer Zeit groß in Europa in Erscheinung träten. „Seine Marktposition wird derjenige ausbauen, der die Bedürfnisse des Marktes am besten befriedigt und sich mit seinem Angebot abhebt. Sei es durch zusätzliche Antriebs-Optionen wie den hydrostatischen Antrieb, ein erprobtes Flottenmanagement-System, Lagerlogistiklösungen oder andere Produkte, die dem Kunden einen klaren Mehrwert bieten“, sagt Toyota-Manager Memminger.
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