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Cemat 2014 E-Commerce setzt Intralogistiker unter Innovationsdruck

| Redakteur: Jürgen Schreier

Auf der Cemat 2014 präsentieren Unternehmen die neuesten Innovationen rund um die Themen Lagern, Verpacken und Kommissionieren. Insbesondere der Trend zum Online-Shopping. setzt die Intralogistikbranche unter Zugzwang. Schließlich gilt es, kleinste Stückzahlen schnell und fehlerfrei zu kommissionieren.

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Der Trend zu E-Commerce beschleunigt die Nachfrage nach effizienteren Logistiksystemen und einer fehlerfreien Kommissionierung.
Der Trend zu E-Commerce beschleunigt die Nachfrage nach effizienteren Logistiksystemen und einer fehlerfreien Kommissionierung.
(Bild: Zalando)

Einer der wichtigsten Einflussfaktoren auf die Intralogistik ist gegenwärtig der E-Commerce. Denn die gestiegenen Anforderungen hinsichtlich kleinerer Stückzahlen bei kürzeren Lieferzeiten und maximaler Verfügbarkeit beschleunigen auch die Nachfrage nach effizienteren Logistiksystemen und fehlerfreier Kommissionierung. „Diese Anforderungen sind mit weiteren, teilweise konträren Zielen wie Lagerdichte, Tiefkühlumgebung, Leistungsthematik und Zugriff in Einklang zu bringen“, weiß Harrie Swinkels, Geschäftsführer von SSI Schäfer in Giebelstadt.

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„Mit Produkten wie unserer neuen 3D-Matrix Solution erreichen wir nicht nur eine sehr hohe Leistung bei optimaler Raumdichte, sondern bilden auch die hohen Anforderungen hinsichtlich einer Sequenzierung und Skalierbarkeit in einem System ab.“ Eine der größten Herausforderungen für die Supply Chain wird nach Einschätzung Swinkels künftig die Kombination von Filialbelieferungen und E-Commerce sein.

Eine einzige Software-Suite integriert immer mehr Prozesse

Mehr Automatisierung und damit eine noch engere Verkettung der Prozesse sind für den Stuttgarter Systemanbieter Viastore Systems ein aktueller Trend der Branche. „Zudem werden immer mehr Prozesse durch eine einzige Software-Suite integriert. Zum Beispiel reicht unser viad@t bis an den Montageplatz des Kunden, darin eingebunden sind etwa auch Kitting-, Montage- und Transport-Abläufe in der Fertigung“, erklärt Viastore-Pressesprecher Matthias Schweizer. „Die Softwareanwendungen für Mobile Devices sind aus unserer Sicht ein weiterer Trend. Die Kunden wünschen immer mehr den Blick ins Lager vom I-Pad aus.“ Deshalb bringt Viastore ganz neue Lösungen zu Cemat mit, mit denen der Kunde bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt sein individuelles Lager maßschneidern kann – als erster Anhaltspunkt für später folgende Technik- und Investitionsentscheidungen.

Produktionslogistik rückt wieder in den Mittelpunkt des Interesses

In den vergangenen Jahren hat sich die Intralogistikbranche insgesamt sehr stark auf die Distributionslogistik konzentriert, wo es auch künftig noch einiges an Verbesserungspotenzial gibt. Allerdings rückt neuerdings die Produktionslogistik wieder stärker in den Mittelpunkt des Interesses. „Hier wollen wir ansetzen und deshalb ist das Thema unser Schwerpunkt für die Cemat 2014“, erläutert Michael Deininger, Leiter Internationales Marketing bei Kardex Remstar, einem Hersteller von automatisierten Lager- und Bereitstellungssystemen.

In diesem Zusammenhang werde natürlich auch das Schlagwort „Industrie 4.0“ viel diskutiert – die intelligente Fabrik, auch Smart Factory genannt. „Für uns passt das“, erklärt Deininger. „Wir verknüpfen vorhandene Systeme smart miteinander und schaffen damit Mehrwert für unsere Kunden.“ Schließlich gehe es in der Produktionslogistik um das flexible Puffern und schnelle Bereitstellen von Materialien an den Arbeitsplätzen in der Montage – und das möglichst nahtlos,ohne unnütze oder manuelle Transporte innerhalb der Fabrikhallen.

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