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Ein Ziel, das die perfekt auf den Standort abgestimmte Lagerlogistik unter Ausschöpfung der maximalen Lagermöglichkeiten schon nach kurzer Zeit erreicht hat, wie es heißt.
Kommissionierung von Mann-zu-Ware- auf Ware-zum-Mann-Prinzip umgestellt
Vor Lagerumbau seien ein- bis zweimal am Tag Produkte vom Lager zum Produktionsstandort transportiert worden. Im Lager wurde nach dem Mann-zur-Ware-Prinzip mit produktbezogener Sortierung in langen Reihen kommissioniert.
Heute herrscht das Ware-zum-Mann-Prinzip, das Produkt kommt automatisch zum Kommissionierer und gelangt von dort binnen Minuten an den Fertigungsplatz. Auch die räumlichen Kapazitäten wurden durch eine optimierte Lagerung der Montagewerkzeuge und Bauteile so erhöht, dass die Regalanlage derzeit erst zu 70% belegt ist – obwohl die Grundfläche mit 1000 m² nur halb so groß wie die ursprüngliche Lagerfläche am Standort Wickede ist.
Lagerumbau bei laufendem Betrieb
Die Realisierung des Lagerumbaus bei laufendem Betrieb und die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern Viastore Systems und Meta-Regalbau ist der Mitteilung zufolge reibungslos verlaufen. Die Produktion habe weder bei der Lagererrichtung noch beim Umzug auch nur eine Stunde stillgestanden, selbst Änderungswünsche noch während der vierwöchigen Bauzeit von automatischem Kleinteilelager und manueller Palettenregalanlage hätten den Zeitplan nicht gefährden können.
Im nächsten Schritt soll nun die dynamische Lagerhaltung die Produktionsstrukturen anpassen. Um die Vorteile des Systems voll zu nutzen muss die optimierte Lagerlogistik in den Produktionsprozess integriert werden. Dann sollten die Medizinprodukte aus Bönen Arztpraxen und Krankenhäuser weltweit schneller erreichen.
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