Verladetechnik

Energieeffizienz ist auch beim Verladen angesagt

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Daran anlehnend sind Heizkosten derzeit das große Thema. Bierhenke: „Auch wenn die Energiekosten in der Krise moderat sind, schauen viele Unternehmen doch weiter und fassen die Folgekosten ins Auge.“ Viele Kunden fragen daher bereits gezielt nach Verladesystemen, die ihnen ein vernünftiges Energiesparpotenzial versprechen.

Verladesysteme für temperaturgeführte Läger auch für andere Anwendungen

Die Antworten darauf haben die führenden Anbieter natürlich schon längst in ihren Portfolios. Und immer öfter kommt es vor, dass Verladesysteme, die einst speziell für temperaturgeführte Läger entwickelt wurden, um eine Kühlkette nicht zu unterbrechen, nun auch in „normalen“ Verladebereichen eingesetzt werden.

Ein konkretes Beispiel dafür findet sich im sachsen-anhaltinischen Thalheim. Dort entstand 1999 mit Q-Cells das „Solar Valley“, wo hochwertige stromerzeugende Solarzellen für die Photovoltaikbranche entwickelt und hergestellt werden.

Solartechnik-Hersteller setzt auf energieeffizientes Verladesystem

Q-Cells, freut sich Harald Niessler, Verkaufsleiter der Crawford Hafa GmbH, entschied sich damals zur Installation des Verladesystems Crawford Hafa 624 Isodock. Ausschlaggebend war das Argument einer Energieeinsparung von rund 75% gegenüber einer Standard-Verladestelle.

Erreicht wird dieser Wert durch eine vollständige Isolierung der kompletten Verladestation mit Isopaneelen und „dem technischen Kniff, die Überladebrücke hinter das geschlossene Tor zu verbannen“, erklärt der Hafa-Verkaufsleiter. Die so genannten 542-Tore sind wärmegedämmt und erfüllen Niessler zufolge alle Anforderungen der europaweit gültigen EN 12428 für thermischen Widerstand.

Oberfeld- und Bodenfelddichtungen, Seiten- und Zwischendichtungen garantierten niedrige Energiekosten und verbesserten das Arbeitsumfeld für das Ladepersonal erheblich. Außen montierte Planen-Torabdichtungen mit integrierter Regenrinne für jede Verladestelle vervollständigen das Energiesparpaket.

An Verladebrücken sollten keine Wärmeverluste auftreten

Worauf es bei energiesparenden Verladesystemen ankommt, erklärt zusammenfassend Rüdiger Bierhenke: „An Tor und Verladebrücke sollen im geschlossenen Zustand möglichst geringe Wärmeverluste auftreten. Das lässt sich gut durch gedämmte Tore, von Hörmann zum Beispiel das SPU 40 oder das 80 mm starke DPU, lösen. Da die metallische Ladebrücke als Kältebrücke wirkt, sollte bereits bei der Planung von Neubauten darauf geachtet werden, dass das Tor vor der Ladebrücke schließt und somit die Gebäudehülle im geschlossenen Zustand tatsächlich geschlossen ist. Außerdem sollte im Tagesbetrieb Zugluft minimiert werden. Das lässt sich durch die Kombination eines Roll- oder Sektionaltores mit einem dahinter liegenden flexiblen Schnelllauftor oder mit einem Schnelllauftor mit Aluminium-Behang, wie dem HSS 6530 von Hörmann, lösen.“

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