Energieführungen

Energieketten – schwer auf Draht

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Entscheidend für die Materialauswahl in der Drahtbeize war die Resistenz der Kunststoffkettenglieder und -stege gegenüber den dort unvermeidbaren Salzsäuredämpfen. Die Energieketten sind entsprechend mit ausdrehbaren Kunststoffstegen ausgestattet, die sich schnell öffnen lassen, falls einmal Leitungen ausgetauscht werden müssen.

Energieketten mit Aluminiumstegen halten Umweltbedingungen nicht stand

Aluminiumstege würden sich unter den Umweltbedingungen der Drahtbeize mit der Zeit auflösen. Gleiches gilt auch für die Lager von Rollenketten, die hier ebenfalls nicht eingesetzt werden sollten.

Um den Verschleiß der Kunststoffkettenglieder durch Abrieb zu minimieren, sind alle Energieketten der Anlage mit austauschbaren Gleitschuhen aus hochabriebfestem Spezialkunststoff ausgestattet. Die Gleitschuhe sitzen durch eine formschlüssige Schnappverbindung fest an den Kettengliedern und können bei Verschleiß schnell und problemlos einzeln ausgetauscht werden.

Da im Fall einer Abnutzung nur die betroffenen Gleitschuhe ausgewechselt werden müssen, aber nicht die ganze Kette, ist dieser Ansatz gerade bei einer Anlage, die rund um die Uhr in Bewegung ist, äußerst Kosten sparend. Dank ihrer optimierten Gelenkkonstruktion nach dem Topf-Deckel-Prinzip wird bei der M-Serie der Verschleiß auch an den Gelenken minimiert.

Energieketten-Gelenkkkonstruktion verteilt Kräfte gleichmäßiger

Im Vergleich zu einer konventionellen Bolzen-Bohrung-Verbindung verteilen sich die Zug- und Schubkräfte gleichmäßiger auf eine größere Fläche. Dadurch erhöht sich die Lebensdauer der Gelenke. Sollte trotzdem einmal ein Kettenglied beschädigt werden, ermöglicht der anwenderfreundliche Aufbau der M-Serie den problemlosen Austausch des beschädigten Teils.

Die Energieketten sind robust und wartungsfrei. Bei einer Anlage, die praktisch niemals still steht, ist das ein entscheidender Vorteil.

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