MES

Erfolgreicher Umstieg von „selbstgestricktem“ PPS auf Standard-MES

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Die Planung wird laufend mit aktuellen Daten aus der Produktion versorgt, wo von den Mitarbeitern der Fertigungsfortschritt inklusive der produzierten Menge über die Betriebsdatenerfassung der Industrie Informatik zurückgemeldet wird. Über das Modul „Cronetwork Betriebsdaten“ werden auch Teammeldungen und Mehrmaschinenbedienung berücksichtigt. Zusätzlich nutzt der Aspöck das Reporting-Tool Cronetwork Produktionsinfo zur Erstellung von individuellen und flexiblen Auswertungen, das inzwischen in über 70 Auswertungen wichtige Informationen für den Meister oder auch für Projektleiter Hans Pühringer zur Verfügung stellt.

Pühringer selbst schätzt an der MES-Software besonders „die Personalzeiterfassung mit Anbindung an das Aspöck-Lohnsystem LGA, die Auftragszeiterfassung sowie die sehr detaillierte Feinplanung. Dazu kommen Features wie die schnelle Personalzeitüberwachung und -steuerung, die deutlich bessere Transparenz von Arbeitsgängen und Aufträgen sowie die sehr bemerkenswerte Tatsache, dass wir bei einer Steigerung der Mitarbeiterzahl um 100% heute noch das gleiche Planungspersonal haben.“

Automatisiertes Lagerleitsystem mit MES verknüpft

Um auch die Logistik an das Wachstum des Unternehmens anpassen zu können, entschloss man sich zudem, ein automatisiertes Lagerleitsystem einzuführen, dass mit dem MES verknüpft ist. Die Feinplanung der Industrie Informatik ermittelt die optimale Belegung der einzelnen Arbeitsplätze. Diese Belegungsreihenfolge für die Arbeitsplätze wird über das ERP-System dem Lagerverwaltungssystem zur Verfügung gestellt. Dies ermöglicht einen Warentransport über das automatische Transportsystem vom Behälterpufferlager mit 3300 Behältern zu den einzelnen Montagetischen entsprechend den im MES ermittelten Planterminen und Planarbeitsplätzen.

An insgesamt 25 Montagearbeitsplätzen werden von den jeweils vier bis zu sechs Mitarbeiterinnen die Aspöck-Leuchten endmontiert und geprüft. Hans Pühringer: „Mit Cronetwork steuern wir so über 1500 Behälter, die pro Tag in der Fertigung im Umlauf sind, und fertigen über 2000 Aufträge pro Woche. Wir sind mit der MES-Lösung der Industrie Informatik einfach sehr, sehr gut aufgestellt – heute, morgen und übermorgen.“

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