Explosionsschutz

Ex-Schutz-Stapler ohne Kompromisse

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Dank der permanent von der Fahrzeugbatterie mit Strom versorgten GS-Anlage wird die Umgebung ständig überwacht, auch wenn der Stapler abgeschaltet wurde. So weiß das System genau, wann die Gaskonzentration den Schwellenwert wieder unterschritten hat und der Stapler erneut gestartet werden kann.

Kombination aus Großserien- und Sonderbaugruppen

Ex-Stapler von Linde werden zum einen mit direkt aus der Großserienfertigung von Linde-MH zugelieferten Baugruppen, wie beispielsweise Hubmast, Fahrerkabine, Gegengewicht und Abdeckungen, gefertigt; zum anderen mit Sonderbaugruppen, die von Proplan eigens entwickelt und selbst gefertigt werden oder als Gemeinschaftsentwicklung mit Systemlieferanten entstehen, wie Antriebsachse, Räder und Gabelzinken. Aus den für jeden Kundenauftrag bereitgestellten Serienteilen und den in Ex-Schutz ausgeführten Komponenten wird der Ex-Stapler montiert.

Sicherheit rangiert bei alledem stets als oberste Maxime. „Ein Ex-Stapler ist für uns in erster Linie eine arbeitende Sicherheitseinrichtung“, betont Kunkel. Produktionsstätte und Herstellprozesse der Linde-Ex-Staplerfertigung sind nach ISO 9001:2008 und der Richtlinie 94/9/EG zertifiziert. Jedes ex-geschützte Fahrzeug erhält eine Baumusterprüfbescheinigung und jede ex-geschützte Komponente eine EG-Baumusterprüfbescheinigung.

Angebot an Ex-Schutz-Flurförderzeugen 2010 ausgebaut

Im Jahr 2010 wurde das Ex-Stapler-Programm von Linde-MH um einige Fahrzeuge erweitert. Hierzu zählen der manuelle Handhubwagen M25 EX mit 2,5 t Tragfähigkeit, der Niederhubwagen T16-T20 EX mit 1,6 bis 2,0 t Tragfähigkeit sowie der Hochhubwagen L12 EXi mit 1,2 t Nutzlast.

Jeder Stapler wird für bestimmte, zuvor definierte Gerätekategorien gebaut — so beispielsweise der T20 EX für die Zonen 1 (2G), 2 (3G), 21 (2D) und 22 (3D); zudem gibt es die Ausführung nach Explosionsgruppe II A und II B plus Wasserstoff. Alle Geräte sind für die Temperaturklasse T4 mit einer maximalen Oberflächentemperatur von 135 °C ausgelegt.

Stapler-Serienmodelle für Ex-Schutz umgebaut

Weitere große Hersteller liefern ex-geschützte Flurförderzeuge auf Kundenwunsch beziehungsweise statten ihre Serienstapler oder ausgewählte Fahrzeuge ihrer Angebotspalette für den Einsatz in Ex-Bereichen aus.

So stellt Toyota Material Handling Europe „ex-geschützte Stapler zwar nicht in Serie her“, stattet aber, wie das Unternehmen meldet, „auf Anfrage Lagertechnikgeräte und Gegengewichts-Fahrersitzstapler mit der vorgeschriebenen Ausrüstung für Einsätze in gefährlichen Anwendungsumgebungen aus.“

Auch Still, Hamburg, rüstet auf Kundenwunsch seine Geräte, wie etwa die Stapler der RX-Reihe, für Einsätze in Ex-Bereichen aus.

Alle Jungheinrich-Serienstapler auch für Ex-Schutz-Zonen 1 und 2

Und Jungheinrich „bietet alle Serienstapler auch für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen an.“ Hierzu zählen die nach Explosionsschutzzonen 1 und 2 klassifizierten brennbaren Gase, Dämpfe oder Nebel sowie, entsprechend der Klassifizierung nach Zone 21 und 22, brennbare Stäube.

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