Nachhaltigkeit Expressdienstleister Trans-O-Flex lässt Monokultur in Mischwald umbauen

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Der Begriff Nachhaltigkeit, neuhochdeutsch „Sustainability“, entstammt bekanntlich der Forstwirtschaft, wo sie seit Jahrhunderten praktiziert wird. Dessen hat sich auch der Logistikdienstleister Trans-O-Flex erinnert und finanziert künftig 27 Hektar klimaresistenten Wald in Deutschland.

Nicht etwa neue Weihnachtsbaum-Plantagen sind hier rechts im Bild zu sehen, sondern ein Teil eines von Trans-O-Flex im Luckaitztal im Landkreis Oberspreewald-Lausitz (Brandenburg) in einen Mischwald umgewidmete Kiefernmonokultur zum klimaresistenten Wald.(Bild:  Trans-O-Flex)
Nicht etwa neue Weihnachtsbaum-Plantagen sind hier rechts im Bild zu sehen, sondern ein Teil eines von Trans-O-Flex im Luckaitztal im Landkreis Oberspreewald-Lausitz (Brandenburg) in einen Mischwald umgewidmete Kiefernmonokultur zum klimaresistenten Wald.
(Bild: Trans-O-Flex)

Den Ausstoß von 1.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid neutralisiert der Expressdienstleister Trans-O-Flex in diesem und kommenden Jahen mit der Unterstützung des Projektes Luckaitztal rund 75 Kilometer südlich von Berlin. Bisher hatten die Weinheimer Speziallogistiker für Pharma und Gesundheit, Kosmetik, Elektronik und andere sensible Expressgüter den CO2-Ausstoß immer über zertifizierte Projekte im globalen Süden kompensiert. Mit dem Projekt in Bandenburg will man den angestrebten Klimaschutz für seine Kunden jetzt „konkreter erfahrbar machen“, wie es heißt. Das Projektzertifikat bestätigt Trans-O-Flex außerdem, dass das Ganze in Übereinstimmung mit der Umweltschutz-ISO-Norm 14064-2 entwickelt und vom TÜV Nord geprüft ist.

Der Ausgleich klimaschädlicher Emissionen, für den unsere Kunden ja bezahlen, soll nicht irgendwo auf der Welt stattfinden, sondern in dem Land, in dem die Emissionen entstehen.

Wolfgang P. Albeck, CEO von Trans-O-Flex

Bei dem Projekt Luckaitztal arbeitet Trans-O-Flex mit dem Münchener Unternehmen Pina Earth zusammen, das sich auf Waldumbauprojekte spezialisiert hat. „Für Pina Earth sprachen vor allem zwei Dinge“, so Albeck. „Kunden haben uns nach regionalen Nachhaltigkeitsinitiativen gefragt, die für sie greifbarer sind als beispielsweise Ausgleichsprojekte in Indien. Außerdem hat Trans-O-Flex sich verpflichtet, mit seiner Nachhaltigkeitsstrategie nicht nur den CO2-Ausstoß zu senken, sondern gleichzeitig weitere Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals – SDG) zu unterstützen. Die Projekte von Pina Earth erfüllen beide Anforderungen.“

Ein digitaler Zwilling im Wald

Weil Nachhaltigkeit im Wald keine Sache von Tagen, Wochen oder Monaten ist, simuliert Pina Earth zur Berechnung der Kohlenstoffdioxid-Speicherleistung zwei Szenarien, und zwar über eine Laufzeit von 30 Jahren, mithilfe digitaler Zwillinge. Einmal wird die Speicherleistung ohne den Waldumbau berechnet und einmal mit ihm. Aus der Differenz beider Szenarien ergibt sich die zusätzliche CO2-Speicherleistung. Daumen hoch! (bm)

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