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Alternativ zum Licht können aber auch Beschleunigung, Vibrationen oder starke Schwankungen in der Umgebungstemperatur als Energiequellen genutzt werden. Innovative Energiespeicher und eine Selbstentladung von weniger als 2% pro Jahr sorgt dafür, dass der Inbin auch melden kann, wenn er unbewegt in absoluter Dunkelheit steht. Bis zu 7000 Meldungen sind so möglich, bevor er wieder neue Energie benötigt. Dann genügt es, das Licht einzuschalten und der Inbin ist wieder einsatzbereit.
Behälter lokalisiert sich mit invertierten Lichtschranken selbst
Das interessiert auch die Behälterbauer. Deshalb strömten sie zum Fraunhofer-Stand auf der Fachmesse Logimat. Ein zum Patent angemeldetes Verfahren ermöglicht einfachste Ortung: Invertierte Lichtschranken versetzen den Behälter in die Lage, seine Position genau zu lokalisieren. Zusätzlich kann der intelligente Behälter durch den Einsatz von Sensorik auch Umgebungsparameter erfassen und sich so beispielsweise melden, wenn er sich in einem Raum mit der falschen Temperatur befindet. Inbins können sich nicht nur untereinander unterhalten und Reihenfolgen bilden, sondern über Grafikdisplays (LCD oder E-Ink) oder ein separates Pick-by-Voice-Modul auch direkt Kontakt mit dem Menschen aufnehmen.
So können alle Schritte, von der Artikelanzeige über die Bestätigung bis hin zur Fehlermeldung, direkt am Behälter erfolgen. Damit schafft der Inbin die lange vermisste Verbindung zwischen dem Mensch und dem Internet der Dinge. Für eine nahtlose Integration in nahezu jede bestehende Kommunikationsinfrastruktur beherrscht er dazu alle gängigen Funkfrequenzen (wie 433 MHz, 868 MHz, 2,4 GHz) und Protokolle (wie IPv6/6LoWPAN).
Hohe Sicherheitsstandards für die neue Lagerlösung
Auch das Thema Datensicherheit kommt beim Inbin nicht zu kurz. Alle Daten können durch eine asynchrone Verschlüsselung mit öffentlichen und privaten Schlüsseln mit einem Passwort geschützt werden. Dies ermöglicht ein eigener Kryptographie-Prozessorkern, der nur wenige Mikroampere Strom verbraucht und mit einer Breite von 256 Bit hohe Sicherheitsstandards erreicht. Zudem hat jeder Behälter eine eindeutige Identifikationsnummer, über die er weltweit identifizierbar und nachverfolgbar wird. Für noch mehr Transportsicherheit sorgt der Inbin durch die Fähigkeiten, spontan einen Verbund mit anderen Behältern zu bilden. So entsteht eine virtuelle Palette, auf der der Verlust einzelner Pakete sofort bemerkt und gemeldet wird.
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