Investment Logistikpionier Michael ten Hompel investiert in Logistikbude

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Was mit dem Namen „Logistikbude“ ein wenig schnodderig daherkommen mag, stellt sich bei genauerem Hinsehen als innovatives Technologie-Start-up mit einer coolen Vision dar. Nicht zuletzt deswegen hat der ehemalige Chef des Fraunhofer-IML seine jahrelange Zusammenarbeit im Board der „Bude“ jetzt in ein persönliches Beteiligungsinvestment überführt.

Michael ten Hompel (l.) beteiligt sich als Gesellschafter am Softwareunternehmen Logistikbude von CEO und Co-Founder Philipp Hüning.(Bild:  JONAS VON WERNE)
Michael ten Hompel (l.) beteiligt sich als Gesellschafter am Softwareunternehmen Logistikbude von CEO und Co-Founder Philipp Hüning.
(Bild: JONAS VON WERNE)

Die Fraunhofer-Ausgründung Logistikbude automatisiert mit ihrer Software die Verwaltung von Ladungsträgern aller Art, indem sie bestehende Daten intelligent nutzt. So entsteht ohne manuellen Aufwand Echtzeittransparenz entlang der gesamten Lieferkette, während Prozesse wie Kontoabstimmung, Bestandsabgleich und Inventur von selbst angestoßen laufen. Außerdem werden beliebige Dokumente, insbesondere Palettenscheine, mittels KI automatisch verbucht. Die große Vision des Start-ups ist es, das Ladungsträgermanagement vollständig zu automatisieren. Scheinbar hat die gemeinsame Vision, den Industriestandard für automatische Ladungsträgerverbuchung zu setzen, den langjährigen Fraunhofer-IML-Chef Michael ten Hompel derart überzeugt, dass er sich ab sofort als Gesellschafter an dem Tech-Start-up beteiligt.

Michael ten Hompel steht wie kaum ein anderer für Innovation und Fortschritt in der Logistik. Dass er nicht nur mit Rat, sondern auch mit eigenem Kapital an unsere Vision glaubt, bedeutet uns unglaublich viel.

Dr. Philipp Hüning, Co-Founder und CEO der Logistikbude

Schon während seiner Zeit am Fraunhofer-Institut hat ten Hompel seine Mitarbeitenden stets dazu ermutigt, unternehmerisch tätig zu werden und eigene Start-ups zu gründen – so auch das Team der Logistikbude. Seit rund anderthalb Jahren unterstützt der Professor das junge Unternehmen bereits ehrenamtlich als Mitglied des Boards und bringt dort seine wissenschaftliche und strategische Expertise ein. Mit dem Einstieg als Investor vertieft er dieses Engagement aus tiefer Überzeugung für das Konzept, wie es heißt.

Chance zum digitalen Standard

Ten Hompel erklärt: „Mit der Softwarelösung der Logistikbude haben wir die einmalige Chance, einen digitalen Standard in einem zentralen Prozess der Logistik zu etablieren. Solche Gelegenheiten, Standards zu schaffen, gibt es extrem selten – auch deshalb möchte ich ein aktiver Teil dieser Entwicklung sein.“ Für den ehemaligen Institutsleiter, der sich während seiner gesamten Laufbahn mit zukunftsweisenden Technologien wie dem Internet of Things beschäftigte, ist die Ladungsträgerverwaltung eine übergreifende Herausforderung, welche die Transport- und Logistikbranche, den Handel sowie produzierende Unternehmen seit jeher bewegt.

Die Vision der Logistikbude trifft daher genau den Nerv der Branche: „Die Logistikbude denkt in einer völlig neuen Dimension“, erklärt er. „Wir reden hier nicht von ein paar Prozent Effizienzsteigerung, sondern von einer Lösung, die das Ladungsträgermanagement erstmals vollständig automatisiert. Für mich war von Anfang an klar, dass in dieser Idee das Potenzial steckt, die Prozesse in der Logistik grundlegend zu verändern.“

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