Digitalisierung Ladungsträger digital zu managen spart Aufwand und Zeit

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Mithilfe der Logistikbude reduziert das deutschlandweit tätige Stückgutnetzwerk NG.network manuellen Aufwand und spart zahlreiche Arbeitsstunden pro Woche – dank durchgängiger Transparenz über Bestände, Bewegungen und Salden von Ladungsträgern.

Ladungsträgerbuchung auf dem Smartphone: Die Software der Logistikbude macht Packmittelprozesse im Netzwerk von NG.network erstmals digital und transparent nachvollziehbar.(Bild:  Logistikbude)
Ladungsträgerbuchung auf dem Smartphone: Die Software der Logistikbude macht Packmittelprozesse im Netzwerk von NG.network erstmals digital und transparent nachvollziehbar.
(Bild: Logistikbude)

Die Verwaltung von klassischen Ladungsträgern, beispielsweise Europaletten und Gitterboxen, ist häufig ineffizient und aufwendig. Weniger Abstimmungsaufwand, mehr Transparenz und spürbare Zeitersparnis beim Ladungsträgermanagement verspricht eine Softwarelösung der Logistikbude, die das Stückgutnetzwerk NG.network künftig einsetzt. Die Software Logistikbude des gleichnamigen Dortmunder Tech-Unternehmens ist, wie es heißt, das erste Load-Carrier-Management-System (LCMS) und begründe damit eine neue Softwarekategorie für das Management von Ladungsträgern. Die Plattform digitalisiert und automatisiert sämtliche Prozesse rund um Paletten, Behälter und andere Transporthilfsmittel – von Beständen über Tauschvorgänge bis hin zu Salden und Abstimmungen zwischen Partnern. Durch die Plattform erhalten Unternehmen erstmals eine zentrale, durchgängige Transparenz über sämtliche Ladungsträgerströme.

Gerade in Netzwerken mit vielen Partnern und komplexen Abstimmungsprozessen ist der Bedarf an digitalen Lösungen besonders hoch.

Dr. Philipp Hüning, CEO und Mitgründer der Logistikbude

Wie Logistikbude-CEO Hüning betont, sei eine Plattform für alle Prozesse rund um Ladungsträger für NG.network und deren Partnerbetriebe der Schlüssel, um „jahrzehntelang gewachsene Prozesse in diesem Bereich zu transformieren und den Arbeitsalltag spürbar zu entlasten“.

47 Partnerbetriebe sind angeschlossen

NG.network bündelt mit einem deutschlandweiten Stückgutnetzwerk die Transportkapazitäten von 47 angeschlossenen Partnerbetrieben. Die Partner speisen ihre Stückgutsendungen überwiegend in Direktverkehren in das gemeinsame Netzwerk ein, wo sie über regionale Speditionsbetriebe zugestellt werden. Den Kern des Verbunds bildet die Zentrale, die das Zusammenspiel der Partner steuert und das Netzwerk durch vorausschauende Planung kontinuierlich weiterentwickelt, wie es heißt. Zu den Gesellschaftern der Stückgutkooperation gehören so bekannte Namen wie Rhenus Freigt Logistics, Hellmann Worldwide Logistics, Zufall Logistics Group, Honold International und Gebrüder Weiss.

Wie die Kooperation angibt, erfolgte der Projektstart im Februar. Aktuell würden NG.network und die Logistikbude an der technischen Implementierung und der Integration der Stammdaten arbeiten. Im Anschluss sei eine umfangreiche Testphase mit den Partnerbetrieben geplant, bevor die Lösung voraussichtlich im Sommer in den Live-Betrieb übergehen soll.

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