Online-Studie Fraunhofer IML untersucht Optimierungspotenziale des Ladungsträgermanagements
Unnötige Ladungsträgerbestände, lange Durchlaufzeiten und hohe Kosten für Behälter und Paletten sind für viele produzierende Unternehmen symptomatisch. Dabei lassen sich solche Probleme mit einem ganzheitlichen Ladungsträgermanagement beheben.
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Ladungsträger sind ein elementarer Bestandteil der logistischen Prozesskette von den Lieferanten über die Produktion bis hin zum Handel. Trotz der erheblichen Potenziale, die durch eine ganzheitliche Steuerung und Kontrolle der operativen und administrativen Prozesse erschlossen werden können, stellt das Ladungsträgermanagement in vielen Unternehmen noch immer einen vernachlässigten Bereich dar, wie das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) in Dortmund mitteilt.
Dabei gibt es sowohl im operativen als auch im administrativen Bereich eine Vielzahl von Methoden, die eine effiziente Steuerung der Ladungsträgerströme ermöglichen. Das Fraunhofer IML führt aktuell eine Online-Umfrage durch, die sich speziell auf die Anforderungen der produzierenden Industrie bezieht.
Ziele der Ladungsträger-Studie
Das Ziel der Studie ist, die wesentlichen Problemstellungen in der Praxis näher zu untersuchen und Optimierungspotenziale aufzeigen.
Einerseits sollen mit Hilfe der Studie die wesentlichen Problemstellungen bestehender Systeme in der unternehmerischen Praxis erkannt und mögliche Optimierungspotenziale aufgezeigt werden, andererseits zielt die Fokussierung der Studie auf das produzierende Gewerbe darauf ab, best Practices über Branchen- und Unternehmensgrenzen hinweg zu identifizieren und die wesentlichen Erfolgsfaktoren zu analysieren.
Interessenten können bis Mitte Dezember den Fragebogen zur Studie des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik im Internet beantworten. Anschließend erhalten die Teilnehmer eine exklusive Zusammenfassung der Studienergebnisse.
Weitere Informationen: Dipl.-Logist. Michael Becker, Tel. (0231) 9743 281, michael.becker@iml.fraunhofer.de
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