Logimat 2026 Stuttgarter Fraunhofer-IPA zeigt Innovationen für Variantenfertiger

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Vom Wertstrom bis zur Automatisierung reicht das Ausstellungsportfolio des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) auf der Stuttgarter Fachmesse Logimat. Gezeigt werden mehrere Exponate zum Thema „personalisierte Produktion“, die unter hohem Wettbewerbsdruck funktionieren muss.

Die Bin-Packing-Zelle auf dem Stand des Fraunhofer-IPA kann bis zu 1.300 unbekannte Objekte pro Stunde greifen.(Bild:  Fraunhofer IPA)
Die Bin-Packing-Zelle auf dem Stand des Fraunhofer-IPA kann bis zu 1.300 unbekannte Objekte pro Stunde greifen.
(Bild: Fraunhofer IPA)

Digitalisierung und Automatisierung samt KI-basierter Robotik haben sich zu Schlüsseltechnologien der Intralogistik entwickelt. Sozusagen ein Heimspiel für das Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA), das verschiedene Exponate zu diesen Themen an seinem Messestand bereit hält, ist die Logimat. Kunden würden inzwischen auch von Variantenfertigern individuelle Produkte, kurze Lieferzeiten und wettbewerbsfähige Preise erwarten, gleichzeitig steigen aber auch die Komplexität und der globale Wettbewerbsdruck.

Eine kleine Modellfabrik aus Klemmbausteinen spiegelt wider, welche fünf Kernthemen es rund um das Thema „Operations“ zu beachten gilt und wie das Institut diese mit seinem Dienstleistungs- und Entwicklungsangebot adressiert: mit Wettbewerbsfähigkeit, durchgängigem Engineering und Produktion, hochflexiblen Fabriken, technologischer Exzellenz sowie KI- und IT-Plattformen.

3D-Freiformobjekte ohne Stammdaten verpacken

Der Demonstrator „Pick & Pack“ zeigt die Leistungsfähigkeit eines Greif- und Packplanungssystems. Es kann beliebige 3D-Freiformobjekte ad hoc ohne Vorwissen und ohne Stammdaten verpacken. Der Packplaner benötigt, wie es heißt, lediglich zwei Scans: einen des zu verpackenden Objekts und einen des Ist-Zustands im Zielbehälter. Anhand dieser Sensordaten wird die optimale Packposition des Objekts in allen drei rotatorischen Freiheitsgraden berechnet. Bis zu 1.300 Objekte können so insgesamt pro Stunde ohne Vorwissen gegriffen und ordentlich gepackt werden. Anhand eines interaktiven Bildschirmdemonstrators kann der Planer auch für die effiziente Vorplanung des Packmusters beliebiger 3D-Freiformobjekte für ganze Ladungsträger ausgetestet werden.

www.ipa.fraunhofer.de, Halle 5, Stand D37

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