Investitionen GS1-Germany-Beteiligung stärkt Verpackungs-Start-up Hey Circle

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Wo Köln und München in der Fußballbundesliga nur zwei Mal im Jahr aufeinandertreffen, ist die Liaison zwischen GS1 Germany und Hey Circle für länger angelegt. Der Standard-Entwickler vom Rhein steigt über seine Beteiligungsgesellschaft Butterfly & Elephant beim Münchner Hersteller wiederverwendbarer Versandverpackungen ein.

Benjamin Birker, Managing Director bei Butterfly & Elephant, der Beteiligungsgesellschaft von GS1 Germany, und Doris Diebold, Gründerin von Hey Circle, beim Fototermin anlässlich des GS1-Investments beim Entwickler von Versandverpackungen.(Bild:  Hey Circle)
Benjamin Birker, Managing Director bei Butterfly & Elephant, der Beteiligungsgesellschaft von GS1 Germany, und Doris Diebold, Gründerin von Hey Circle, beim Fototermin anlässlich des GS1-Investments beim Entwickler von Versandverpackungen.
(Bild: Hey Circle)

Die Münchner, die neben der reinen Verpackung auch noch eine digitale Lösung zur Nachverfolgung ihrer Nutzung anbieten, haben ein Ziel: Hey Circle will Abfall und CO2-Emissionen im Onlinehandel senken und die Kreislaufwirtschaft im Versandprozess fördern. Dazu kombiniert das System der Münchner robuste, mehrfach verwendbare Versandboxen und -taschen in verschiedenen Größen mit einer Softwarelösung, die Umläufe, Einsparungen und CO2-Emissionen dokumentiert. Zu diesem Zweck ist jede Verpackung mit einem eindeutigen Global Returnable Asset Identifier (GRAI) bestückt, mit dessen Hilfe sich die Bewegungen der einzelnen Behälter nachvollziehen und die erzielten Einsparungen präzise berechnen lassen. Zusätzlich nutzt Hey Circle, wie es heißt, die Global Trade Item Number (GTIN, ehemals European Article Number (EAN)), um unterschiedliche Verpackungstypen eindeutig zu identifizieren und Bestände standortübergreifend zu verwalten. Die Anwendung der GS1-Standards schaffe eine gemeinsame Datenbasis und erleichtere die Integration in bestehende Logistikprozesse, wie es weiter heißt.

Die Nutzung der GS1-Standards wie GTIN und GRAI ermöglicht uns, Verpackungen eindeutig zu identifizieren und Nachhaltigkeitsdaten transparent zu erfassen.

Doris Diebold, Gründerin und Geschäftsführerin von Hey Circle

Nach einer Ökopol-Studie im Zusammenhang mit Vergleichsrechnungen von Hey Circle reduzieren deren wiederverwendbare Verpackungen im Vergleich zu Einwegkartons den Abfall um rund 94 Prozent, die CO2-Emissionen um 76 Prozent und die Verpackungskosten um 53 Prozent.

Mehrwegversandverpackungen von Hey Circle in verschiedenen Größen.(Bild:  Hey Circle)
Mehrwegversandverpackungen von Hey Circle in verschiedenen Größen.
(Bild: Hey Circle)

Die begleitende Software erfasst diese Werte automatisch und stellt sie für ESG-Reportings zur Verfügung. Unternehmen würden so eine Datengrundlage erhalten, um ökologische Kennzahlen in ihre Nachhaltigkeitsberichte zu integrieren.

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