Warenwirtschaft

Halbteilemanagement visualisiert die wirklichen Warenstandorte

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Sobald ein Fertigungsschritt abgeschlossen ist und dem System gemeldet wird, entsteht ein Wareneingang für das Halbfabrikat in einem zuvor festgelegten Fertigungslager. Dieser Eingang ist mit dem aktuellen Fertigungszustand gekennzeichnet und somit als Halbfabrikat erkennbar. Der so entstandene Bestand wird beim Rückmelden des nachfolgenden Arbeitsgangs automatisch retrograd abgebucht.

Klare Dokumentation der Teile in der Herstellungskette

Dadurch ist klar dokumentiert, wo in der Herstellungskette sich welches Teil befindet. Die Zuordnung erfolgt selbstständig, dennoch können Mitarbeiter in Ausnahmesituationen, beispielsweise bei Sonderposten, jederzeit selbst in die Steuerung eingreifen.

Je nach Art der Ware und der Fertigung kann im System konfiguriert werden, ob als Basis der fortschreitenden Dokumentation die Warennummer einer Ausgangskomponente aus der Stückliste oder die des Endprodukts verwendet werden soll. Letzteres ist bei einer Montage aus sehr vielen Einzelteilen übersichtlicher, während sich die Rohteilnummer vor allem für die bearbeitende Fertigung eignet, etwa beim Bearbeiten von Metall.

Bestandsführung von Halbfabrikaten und Fertigungszuständen bringt Überblick

Die Technik der Protokollierung selbst hängt jeweils vom Wunsch des Nutzers und seiner internen Verfahrensweise ab. Vielfach wird hier mit Barcodes gearbeitet. Diese lassen sich über einen zwischengeschalteten Scanner direkt in ein eigens dafür integriertes Feld in W&G Effective Company einlesen.

Besonders bei langen Durchlaufzeiten, wenn Waren wochenlang im Werk auf den nächsten Schritt warten müssen, hilft die Bestandsführung von Halbfabrikaten mit Fertigungszuständen dabei, den Überblick darüber zu behalten, welche Werte an Material und Arbeitszeit in der Produktion lagern. Auch zuvor unbemerkte Verluste beim Lohnfertiger werden nun sofort erkannt. Darüber hinaus ist die genauere Warenwirtschaft eine wichtige Vertriebsunterstützung: Durch die Dokumentation kann der Verkäufer oder Außendienstmitarbeiter den Zeitraum bis zur Fertigstellung und die lieferbare Menge exakt einschätzen und so den Kunden konkrete Angebote machen.

ERP-Software kann vom Kunden bedarfsgerecht angepasst werden

Das Halbteilemanagement ist nur eine Komponente der ERP-Software von Wühler & Gebauer. Deren modularer Aufbau ermöglicht es, aus dem breiten Spektrum nur jene Funktionen auszuwählen, die das jeweilige Unternehmen benötigt. Zudem verfolgen die Entwickler bei diesem Programm eine Philosophie der Offenheit und bieten den Kunden damit sehr viel Unabhängigkeit: Die Software wird mitsamt dem vollständigen Quellcode, dem Programmier- und dem Betriebshandbuch geliefert. Dadurch können Nutzer mit entsprechendem technischen Fachwissen das Programm nach ihren eigenen Vorstellungen verändern.

* Klaus Gebauer ist Geschäftsführer der Wühler & Gebauer EDV Consulting GmbH in 76646 Bruchsal

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