Hafenabend

Hamburgs Hafenwirtschaft setzt in St. Petersburg auf Dialog

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Im Hafen Bronka wird ein neues Multi-Purpose-Terminal gebaut

Anlässlich des Hafenabends lud die Hafenverwaltung von St. Petersburg die Hamburger Teilnehmer zu einer Hafenrundfahrt ein und präsentierte während dieser Fahrt den Containerhafen und seine Terminals von der Wasserseite.

HHM-Vorstand Ingo Egloff nutzte den Aufenthalt in St. Petersburg und besuchte den Hafen Bronka. Dort befindet sich zurzeit ein neues Multi-Purpose-Terminal im Bau, das im September 2015 in Betrieb gehen soll. Während des Gesprächs in Bronka präsentierte Alexey Shukletsov, Geschäftsführer des Hafenbetreibers Fenix Group, die konkreten Entwicklungspläne des Universalhafens Bronka und erklärte dessen strategische Bedeutung für die zukünftigen Ladungsströme zwischen der Russischen Föderation und Deutschland.

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„Hamburg und St. Petersburg sind nicht nur Partnerstädte, sondern auch wichtige Player in den Außenhandelsbeziehungen beider Länder. Der nächstes Jahr in Betrieb gehende Hafen Bronka trägt zur Erhöhung der Hafenkapazitäten in der Region St. Petersburg bei. Dies führt zukünftig nicht nur zu einem besseren Service für Hafenkunden, sondern auch hoffentlich zu noch intensiveren Geschäftsbeziehungen mit dem Hamburger Hafen. Der Hafen Bronka sieht sich nicht nur als Umschlagplatz für Russland, sondern auch als Hub für Transitladung. Hier könnte der neue Standort durch seine Nähe zu St. Petersburg genutzt werden, um Transitladung weiter in die benachbarten Länder und Häfen zu transportieren“. Die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Hamburg sieht Alexey Shukletsov als strategische Zukunftsausrichtung des neuen Hafens.

HHM unterhält Repräsentanz in St. Petersburg

Der Containerverkehr zwischen Hamburg und russischen Häfen erreichte im ersten Halbjahr 330.000 TEU. Im Export nach Russland werden vor allem Nahrungs- und Genussmittel, chemische Erzeugnisse, Maschinen und Ausrüstungen umgeschlagen. Wichtigste Importgüter sind Kokerei- und Mineralölerzeugnisse, Kohle, Erdöl und Erdgas sowie chemische Erzeugnisse.

Für gute Kontakte in die russische Industrie und Verkehrswirtschaft sorgt seit 2003 die HHM-Repräsentanz in St. Petersburg. Repräsentantin Natalia Kapkajewa vermittelt Kontakte zwischen Hamburger und russischen Unternehmen und stellt Informationen über die jeweiligen Märkte zur Verfügung.

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