Flurförderzeuge

Heideblume Molkerei setzt im Lager auf selbstfahrende Schubmaststapler

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Die Kühlkette darf nicht unterbrochen werden

Der Technische Leiter der Molkerei, Thomas Müller, fügt an: „Damit wir auch in Zukunft unsere Produktionsstätten flexibel gestalten können, waren die örtlichen Gegebenheiten bei der Planung des Logistikzentrums eine besondere Herausforderung. Aus diesem Grund transportieren wir gegenwärtig das Verpackungsmaterial mit einem Lkw-Shuttle vom Logistikzentrum zur Fertigung in die Molkerei. Auf Paletten werden dort die frischen Molkereiprodukte in den selbstfahrenden Koffer-Lkw verladen und nach Anlieferung im Logistikzentrum mit Stetigförderern und drei Regalbediengeräten in das gekühlte, 30 m hohe Palettenhochregal bis zum Versand eingelagert. Auf diese Weise wird die Kühlkette nicht unterbrochen.“

Michael Sievers merkt an: „Durch das zentrale Logistikzentrum konnten wir die externen, manuellen Auslieferungslager auflösen. Teurer Lagerplatz und Kosten für die Lagerhaltung wurde dadurch eingespart. Die Qualität und Verfügbarkeit unserer Artikel wird durch die geringere Anzahl an Transportbewegungen gesichert und die Transparenz in der Lagerhaltung erhöht. An sich ändernde Märkte können wir uns durch den Ausbau der Lagerkapazität auch in Zukunft flexibel anpassen. Mit der effizienten Integration des Logistikzentrums in die Energiesysteme liefern wir zudem unseren Beitrag zur CO2-Einsparung.“

Automatisiertes Betriebsmittellager schafft Platz und Transparenz

Mit dem automatischen Hochregal- und dem neuen Betriebsmittellager sowie dem zweistöckigen Gebäude für Versand und Kommissionierung ist im gesamten Logistikzentrum Platz für rund 4500 Paletten Fertigware sowie 3000 Paletten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Die kommissionierte Ware wird auf Bereitstellungsbahnen in die gekühlte Versandhalle angeliefert und mit Doppelstockstaplern von Still sofort in die Kühlauflieger verladen. Pro Tag beträgt der gesamte Durchsatz rund 1000 Paletten.

Systemlösungen für eine schnelle Warenausgabe im Lager haben denselben Stellenwert wie diejenigen in der Produktion. Still wurde mit der Automatisierung und Optimierung der Lagerprozesse im neuen Betriebsmittellager beauftragt. Mit über 40 Flurförderzeugen und den umfangreichen Serviceleistungen zählt der Hamburger Intralogistik-Spezialist heute zu einem der wichtigsten und kompetentesten Logistikpartner der Heideblume Molkerei.

Nur 60 mm Rangierplatz für die Lagergeräte

Bis zu einer Tonne wiegen die Paletten mit dem Verpackungsmaterial. Drei automatisierte Schubmaststapler vom Typ FM-X14 bewirtschaften das Lager, das mit einer Temperatur von 15 bis 20 °C betrieben wird und von der 5 °C kalten Versandhalle isoliert ist. Paletten werden vom Einlagerstich eingelagert und gleichzeitig werden Paletten zum Versandstich transportiert. Die gesamte Systemleistung beträgt 30 Transporte pro Stunde. Michael Sievers erklärt: „Durch die große Lagerkapazität von 3000 Paletten bei der geringen Grundfläche werden Gangbreiten von lediglich 2900 mm realisiert. Das bedeutet für jeden einzelnen Schubmaststapler, dass beim Ein- und Auslagern nur 60 mm Platz zum Rangieren bleibt. Um die erheblichen Gewaltschäden bei einer manuellen Bedienung zu vermeiden und im Dreischichtbetrieb möglichst sicher arbeiten zu können, war uns bei der Auswahl der automatisierten Stapler der Dualbetrieb der Fahrzeuge besonders wichtig. Als fahrerlose Transportsysteme setzen wir darum nur selbstfahrende Serienfahrzeuge ein, die wir auch jederzeit manuell bedienen können.“

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