Resilienz Herma trotz der Krise im deutschen Maschinenbau im Aufwind

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Beim Hersteller von Maschinen zur Verpackung und Produktkennzeichnung Herma läuft’s: Vor dem Hintergrund eines Auftragsrückgangs im deutschen Maschinenbau um rund 8 Prozent im vergangenen Jahr blickt der Herma-Geschäftsbereich für Etikettiersysteme auf ein Umsatzplus von gut 6 Prozent.

Martin Kühl, Herma: „Im ersten Quartal 2025 sind wir weiter gewachsen.“(Bild:  Herma)
Martin Kühl, Herma: „Im ersten Quartal 2025 sind wir weiter gewachsen.“
(Bild: Herma)

Das wundert nicht groß angesichts der derzeit sehr volatilen Weltkonjunktur: Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hat für das vergangene Geschäftsjahr ein Orderminus von rund 8 Prozent gemeldet. Dagegen stemmt sich die in Filderstadt beheimatete Herma GmbH und dort insbesondere der Geschäftsbereich Etikettiermaschinen mit einem Umsatzplus von gut 6 Prozent auf 62,9 Millionen Euro. Damit wachse er weiter „in einem stabilen langfristigen Trend“, wie es aus Filderstadt, in Sichtweite der Schwäbischen Alb, verlautet. Maßgeblich verantwortlich für die guten Zahlen seien insbesondere neue Markt- und Kundensegmente und gesteigerte internationale Aktivitäten.

Mittelfristig setzen wir auf ergänzende Technologien zur Kernfunktion Etikettierung, zum Beispiel auf Robotiklösungen.

Martin Kühl, Vice President Labeling Machines bei Herma

Für Herma kämen immer anspruchsvollere Aufgaben in der Kennzeichnungstechnik hinzu, in zahlreichen, teils neuen Verpackungs- und Produktsegmenten, wie es heißt. Und das auch noch in neu entwickelten asiatischen und amerikanischen sowie Nahost-Märkten. Aber eine Stärke des Geschäftsbereichs sei ja gerade, mit Spezial-Know-how in Märkten mit entsprechender Nachfrage vor Ort und damit nah am Kunden zu sein.

Gegen den Trend: Hire, not fire!

Der guten Absatzlage sei es auch geschuldet, dass man zu den aktuell nur 15 Prozent der Maschinenbauer gehöre, die ihre Stammbelegschaft derzeit noch ausbauen wolle. „Wir werden uns in den Kernthemen ,Neue Technologien‘ und ,Internationalisierung‘ des Geschäftsbereichs weiter verstärken, um unsere Kunden auch zukünftig von Herma zu überzeugen. Neben den Stellen, die wir allgemein aufgrund unseres Wachstums schaffen, suchen wir vor allem auch im Service nach Verstärkung“, betont Kühl.

2024 sei der 50.000ste Etikettierer der Schwaben vom Band gelaufen. Das schaffe auch höhere Nachfrage nach maßgeschneiderten Servicepaketen, präventiver Instandhaltung sowie cleveren Online-Wartungsmodulen.

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