Maschinenbau Homogene Software-Umgebung sorgt für reibungslose Zusammenarbeit

Redakteur: Jürgen Schreier

Die Knoll Maschinenbau GmbH, Hersteller von Förder- und Filteranlagen für Späne und Kühlschmierstoffe, setzt jetzt auf die einheitliche Office-Umgebung von Microsoft. Gelöst sind damit Schnittstellenprobleme der implementierten CAD-, ERP-, Archiv- und Workflowsysteme zu der bisher im Produktionsbereich verwendeten Open-Source-Büro-Software.

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Die Knoll Maschinenbau GmbH kann volle Auftragsbücher vorweisen und ist auf das reibungslose Zusammenspiel zwischen Produktion und Verwaltung angewiesen. Die auf den Arbeitsplätzen in Produktion und Verwaltung installierten Open-Source-Programme sorgten jedoch immer wieder für Schwierigkeiten. Denn Knoll arbeitet gleichzeitig mit einem ERP-System, Archiv- und Workflow-System sowie einem CAD-Paket. In diesen Lösungen fehlen die Schnittstellen zu der in der Produktion eingesetzten Bürosoftware. Um diese Businessapplikationen besser in die IT-Landschaft des Unternehmens integrieren zu können, entschied sich die Firma für eine einheitliche Office-Umgebung von Microsoft. Seit dem Wechsel steht den Mitarbeitern nun der komplette Funktionsumfang der Businessanwendungen zur Verfügung.

Die Knoll Maschinenbau GmbH im schwäbischen Bad Saulgau hat sich in 38 Jahren von einem kleinen Familienbetrieb zu einem führenden Hersteller von Förder- und Filteranlagen für Späne- und Kühlschmierstoffe in der Metallbearbeitung entwickelt. 2007 erreichte das Unternehmen einen Umsatz von rund 103 Mio. Euro. Knoll entwickelt und vertreibt Anlagen, die anfallende Späne bei Dreh-, Fräs- oder Schleifprozessen abtransportieren. Spezielle Filter reinigen die Kühlschmiermittel.

Heterogene Office-Landschaft

„Ein weniger starkes Wachstum fände ich gar nicht so schlecht.“ Jürgen Straub, IT-Leiter bei Knoll Maschinenbau, weist mit dieser nicht ganz ernst gemeinten Aussage auf eine der größten Herausforderungen in seiner Firma hin: Aufgrund der hervorragenden Auftragslage verzeichnet Knoll derzeit ein so starkes Wachstum, dass es nicht einfach ist, alle benötigten Ressourcen bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen.

Die Zahl der Mitarbeiter steigt so deutlich, dass die IT-Abteilung alle Hände voll zu tun hat, die neuen Arbeitsplätze einzurichten. Kein Wunder, dass sich die Mitarbeiter etwas mehr Ruhe wünschen. Zu den Aufgaben der acht IT-Mitarbeiter gehört neben der Installation und Konfiguration neuer Computersysteme auch die Wartung aller IT-Lösungen. Dabei müssen sie sich um unterschiedliche Anwendungen kümmern: Knoll arbeitet beispielsweise mit dem Archivsystem Easy Archiv der Easy Software AG und der darauf aufbauenden Workflowsoftware Easy Logistics Center (ELC).

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