Frachtenmanagement Integrationsportal für Frachtenmanagement bietet großes Einsparpotenzial

Im Vordergrund eines Praxisworkshops der Bundesvereinigung Logistik (BVL) Ende Januar 2010 in München standen weiterführende Methoden und Beispiele für erfolgreiches Frachtenmanagement. Eine Trendumfrage vor Ort signalisierte ein überraschend hohes Verbesserungspotenzial bei den verladenden Unternehmen.

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Transportpreise machen oft nur 30% der gesamten Frachtkosten aus. Das größte Einsparpotenzial für Verlader liegt deshalb nicht in den Preisverhandlungen mit Spediteuren, sondern in einem gezielten Frachtenmanagement. Dies war der Tenor eines Workshops, den die BVL gemeinsam mit der Euro-Log AG und der Schober Unternehmensentwicklung GmbH durchgeführt hatte.

Zusammenarbeit der Beteiligten und gegenseitiges Verständnis sind wichtig

In einer Keynote wies Prof. Peter Klaus von der Universität Erlangen-Nürnberg auf die Bedeutung der Zusammenarbeit aller Beteiligten sowie gegenseitiges Verständnis hin. „Spediteure sollten mit Verladern offen über Auslastungsquoten sprechen“, fordert Klaus. Nur mit höchster Transparenz und gegenseitigem Prozessverständnis ließen sich die Diskrepanzen über die Transportpreise wirtschaftlich zielführend auflösen.

Eine Lösung für ein besseres Frachtenmanagement durch mehr Transparenz in der gesamten Lieferkette präsentierte Jörg Fürbacher, Vorstand der Euro-Log AG. Der Spezialist für IT- und Prozessintegration bietet ein Integrationsportal, das auf Basis moderner Agententechnologien alle relevanten Informationen aus den verschiedensten Systemen der Kunden, Lieferanten, Dienstleister oder von eigenen Inhouse-Lösungen auf einem Bildschirm oder in einer Anwendung bündelt.

Die Applikation greift dazu auf unterschiedlichste Datenbanken, ERP-, Warehouse-Management- und Transportmanagement-Systeme, Anwendungen oder webbasierte Services zu.

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