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Die Basis hierfür ist das homogene und symmetrische Kommunikationsfeld des RFU620, das ein sicheres Datenübertragungsverhalten in Lese- wie auch in Schreibzyklen gewährleistet. Eingesetzt wird der RFU620 in der Intralogistik unter anderem zur Behälter- und Palettenidentifikation. Weitreichendes Zubehör ermöglicht zusätzlich die üblichen Anbindungen in die Linientopologien (Profibus, Profinet, Ethercat, RS422/485, Devicenet).
Die kompakte Bauform kommt insbesondere dem Einsatz auf Gabelstaplern zugute, da sich der Interrogator platzsparend zwischen den Hubgabeln anbringen lässt. Integratoren bietet der RFU620 dadurch die Möglichkeit einer kompletten Anbindung in mobile Identifikations- und Datenfunksysteme, wie sie in immer mehr Staplerflotten üblich sind. Die integrierte CAN-Open-Schnittstelle ermöglicht die Integration dieser Technik direkt in das Fahrzeugsystem des Staplers.
ID-Pro: drei Technologien, ein Integrationskonzept
Produktlösungen wie der RFU620 werden konsequent in die Funktionalität der Auto-ID-Plattform ID-Pro von Sick integriert. Ob Barcodeleser, 2D-Codeleser oder RFID-Systeme – alle ID-Pro-Geräte haben Ethernet bereits anschlussfertig „on board“ und lassen sich auf die gleiche Weise anschließen, konfigurieren, parametrieren und in Feldbusumgebungen integrieren. Anwender profitieren von kosteneffizienten und investitionssicheren Lösungen für ihre Aufgabenstellungen; Integratoren und OEM haben vollständig kompatible und vernetzbare Technologien mit einheitlichen Parametrier- und Bedienoberflächen, mit durchgängig kompatibler elektrischer wie auch mechanischer Anschlusstechnik sowie mit identischen Feldbuskomponenten. Daher verfügt der Interrogator zum einen über die in der Logistikbranche üblichen Schnittstellen- und Feldbusstandards – unter anderem RS232/422, Ethernet TCP/IP, Ethernet IP, CAN-Open, Profibus DP und Profinet IO – und zum anderen über die innovative POE-Integrationsoption (Power-over-Ethernet). Aber auch Systemlösungen sind so gestaltet, dass sie bei der Integration in ein komplexes Anlagenumfeld kommunikationstechnisch alle üblichen I/O- und Schnittstellenstandards bedienen können.
Branchen-Know-how als Basis für Systemlösungen
Gilt es bereits bei der Entwicklung von RFID-Produkten, die Sprache der späteren Integratoren und Anwender zu sprechen, so ist dies bei der Entwicklung kompletter RFID-Systemlösungen noch viel mehr der Fall. Dass man dies bei Sick seit Jahrzehnten beherrscht, beweisen unter anderem die unzähligen Fluggepäck-Identifikationssysteme, die rund um den Erdball an allen großen und international relevanten Airports im Einsatz sind. Auch die neuesten Systemlösungen RFGS Pro (für Radio Frequency Gate System) und RFMS Pro (für Radio Frequency Modular System) zielen darauf ab, logistische Abläufe durch hohen Durchsatz und transparente Prozesse zu optimieren.
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