Güterverkehr Jade-Weser-Port wird Knoten im deutschen GVZ-Netz
Die Jade-Weser-Port Logistics Zone GmbH tritt der deutschen GVZ-Gesellschaft (DGG) bei. Mit der Vertragsunterzeichnung durch den Geschäftsführer Jens Briese wurde aus der Logistikzone am Jade-Weser-Port das Güterverkehrszentrum Jade-Weser-Port.
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Der prosperierende Standort an der Schnittstelle zwischen internationalen, nationalen und regionalen Verkehren fügt sich nahtlos in das Konzept der niedersächsischen GVZ-Standorte ein. Dr. Thomas Nobel, Geschäftsführer der Deutschen GVZ-Gesellschaft erklärt die Hintergründe damit, dass Güterverkehrszentren heute nicht mehr nur Schnittstellen zwischen Fern- und Nahverkehr seien, die in Wirtschaftszentren zu einer umwelt- und stadtverträglichen Abwicklung des Güterverkehrs beitragen würden, sondern auch leistungsfähige Schnittstellen für den Wechsel zwischen Seeweg, Binnenwasserweg, Schiene und Straße.
Interessensvertretung für Ansiedler vorhanden
Am Standort Wilhelmshaven, heißt es, sind die logistischen Anbindungen an Straße, Schiene und Seeweg gegeben; mit der Jade-Weser-Port Logistic Zone GmbH sei auch eine Moderationsinstanz vorhanden, die die Interessen der GVZ-Ansiedler gegenüber den Anbietern und Nachfragern logistischer Dienstleistungen bündeln und zielgerichtet begleiten könne. Eine eigene GVZ-Gesellschaft habe also nicht mehr gegründet werden müssen.
Infrastruktur auf höchstem Niveau
Für die Entwicklung der Jade-Weser-Port Logistics Zone zu einem GVZ spreche vor allem die klare Positionierung des Landes Niedersachen mit einem eigenen GVZ-Standort-Konzept und die sich daraus ergebenden Fördermöglichkeiten. Und für den GVZ-Standort Wilhelmshaven spreche die exponierte Lage in der kommenden „Champions League“ der europäischen Containerhäfen auf der Nord-Range und die Hub-Funktion, die der Jade-Weser-Port für den Exportweltmeister Deutschland einnehmen wird, heißt es weiter. Hinzu komme die Infrastruktur auf höchstem Niveau direkt an einem der größten Containerterminals Europas.
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