Containerhandling

Kalmar konzipiert Kombistapler für Containerterminal Altenwerder

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Leichter Wechsel von Spreader und Gabeln

Im Containerterminal Altenwerder müssen oft mehrfach pro Schicht die Gabeln gegen den Spreader getauscht werden, wie berichtet wird.

Dazu hat Cargotech/Kalmar ein System entwickelt, demzufolge der Spreader einfach auf einem Ablagegestell mit den Maßen eines 20-Fuß-Containers abgesetzt wird. Auf der gegenüberliegenden Seite, gesichert in Einfahrtaschen, lagern die beiden Schwerlastgabeln.

Beim Wechselvorgang Spreader gegen Gabeln wird zunächst der Spreader auf der Oberseite des Rahmens abgelegt. Darauf müssen zwei Hydraulikleitungen, ein E-Stecker und zwei Bolzen gelöst werden. Sodann fährt der Frontstapler in die gegenüberlegende Aufnahmeposition für die Gabeln und nimmt diese auf. Nach dem Verriegeln der Bolzen ist die Maschine wieder einsatzfähig.

Das Ablagegestell lässt sich problemlos verfahren, sodass es, wie es heißt, als „gigantischer Werkzeugkasten“ immer in der Nähe des Trägergerätes bereit gehalten werden kann.

Spezialstapler erfüllt alle Vorschriften der Berufsgenossenschaft und des Terminalbetreibers

Als weitere Ausstattungsmerkmale nennt Cargotech, Mutterkonzern der schwedischen Staplerschmiede Kalmar, je eine Kamera zur Überwachung des vorderen und des rückwärtigen Gefahrenbereichs des Staplers, eine Zentralschmierung, der wegen der zu niedrigen Betriebstankstelle ans Fahrzeugheck verlegte Tankstutzen und vor allem ein umfassendes Fahrsicherheitskonzept.

Zu diesem Fahrsicherheitskonzept gehören besonders breite Aufstiege, eine Sonderstiege an der rechten Kabinenseite und V2A-Geländer auf den vorderen Kotflügeln.

Auch das obligatorische dynamische Kurvenstandsicherheitsgutachten hat die Maschine nach ausführlichen Tests erhalten und erfüllt damit alle Vorschriften der Berufsgenossenschaft und des Terminalbetreibers HHLA.

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