Autonome mobile Roboter Libiao sichert sich AMR-Auftrag von Kühne + Nagel aus Frankreich

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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In Châtres südwestlich von Paris ist im Multi-Client-Lager von Kühne + Nagel rechtzeitig zur Olympiade ein robotergestütztes Auftragssortiersystem von Libiao Robotics angelaufen. Begleitet wurde die Integration der chinesischen Fördertechnik vom Körber-Geschäftsfeld Supply Chain, seit drei Jahren globaler Partner von Libiao.

Nachdem Kühne + Nagel in einem ersten erfolgreichen Pilotprojekt ein System aus neun Libiao-Robotern bei der Sortierung von Paketen, Umschlägen und Waren eingesetzt hat, ist man jetzt einen Schritt weiter gegangen und hat eine neue Generation von Robotern eingesetzt, um die Artikel nach Aufträgen zu konsolidieren.(Bild:  Libiao)
Nachdem Kühne + Nagel in einem ersten erfolgreichen Pilotprojekt ein System aus neun Libiao-Robotern bei der Sortierung von Paketen, Umschlägen und Waren eingesetzt hat, ist man jetzt einen Schritt weiter gegangen und hat eine neue Generation von Robotern eingesetzt, um die Artikel nach Aufträgen zu konsolidieren.
(Bild: Libiao)

Eigenen Angaben zufolge ist Kühne + Nagel der erste externe Logistikdienstleister in Frankreich, der die Auftragssortierung derart mit kollaborativen autonomen mobilen Robotern (AMR) automatisiert. Gleichzeitig ist der französische Standort der K+N-Gruppe das erste Lager weltweit, das mit dieser Technik ausgestattet ist. Mit der Investition in die etwa 50 AMR will Kühne + Nagel seine Produktivität verbessern, hohe Volumina in Spitzenzeiten besser bewältigen, kollaborative Technologien zur Unterstützung seiner Mitarbeiter entwickeln und repetitive Aufgaben für sie reduzieren. Die Libiao-Lösung ist, wie es heißt, für die Auftragsabwicklung für Kunden aus dem E-Commerce- und Modesektor bestimmt.

Die Lösung ermöglicht es den Teams, die Kontinuität der Abläufe aufrecht zu erhalten und gleichzeitig flexibel und reaktionsschnell zu sein, insbesondere bei saisonalen Spitzen oder Standortwechseln.

Christophe Vandrome, Contract Logistics Director bei Kühne + Nagel Frankreich

Die AMR nehmen die verpackten, voretikettierten Pakete auf ihren Kippplattformen von den Lagermitarbeitern entgegen und befördern sie in den richtigen Behälter zur Auslieferung. Diese kollaborative Vorgehensweise spare nicht nur Zeit, so Kühne + Nagel, sondern hätte auch zu einer Verringerung der Fehlerquote geführt, die jetzt „nahe bei Null“ liege.

Lästige Logistikaufgaben reduzieren

Laut Contract Logistics Director Vandrome freuen sich seine Teams über die neuen Roboter, „denn sie ermöglichen es ihnen, die lästigen Logistikaufgaben zu reduzieren und sich auf Vorgänge mit höherer Wertschöpfung zu konzentrieren, wie zum Beispiel die Personalisierung von Paketen“.

Die AMR sind ein weiterer Baustein in einem umfassenden Projekt zur Einführung kollaborativer, flexibler und skalierbarer Technologien. In einem ersten erfolgreichen Pilotprojekt hatte Kühne + Nagel ein System aus neun Libiao-Robotern eingerichtet, die im Rahmen eines Robots-as-a-Service-(RaaS-)Ansatzes bei der Sortierung von Paketen, Umschlägen und Waren eingesetzt werden. Dreißig Prozent der in der letzten Hochsaison aufgegebenen Bestellungen wurden in dieser ersten Phase mithilfe der Sortierroboter bearbeitet, wie es heißt. Das Unternehmen ist nun einen Schritt weiter gegangen und hat eine neue Generation von Robotern eingesetzt, um die Artikel nach Aufträgen zu konsolidieren. (bm)

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