Drohnenzustellung Liefermichel erweitert dank Drohnen Angebot um Heimwerkerbedarf

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Der Odenwald kann’s scheinbar gut mit Drohnen: Seit dieser Woche können sich Heimwerkerinnen und Heimwerker ihre Waren aus dem Michelstädter Baumarkt Profi Mertens per Wingcopter-Lieferdrohne und E-Lastenrad schicken lassen – bis zu 4 Kilogramm.

Hat sich jetzt auch dem Liefermichel-Projekt angeschlossen: der Michelstädter Baumarkt Profi Mertins.(Bild:  Wingcopter)
Hat sich jetzt auch dem Liefermichel-Projekt angeschlossen: der Michelstädter Baumarkt Profi Mertins.
(Bild: Wingcopter)

Von Schrauben über Leuchtmittel bis zum Akkuschrauber: All diese Waren können sich Baumarktkunden von Profi Mertens im Odenwaldkreis jetzt per Drohne und Lastenrad von Liefermichel bringen lassen. Die letzte Neuerung im Liefermichel-Sortiment war zuvor die Aufnahme nicht-verschreibungspflichtiger Medikamente aus der Bären-Apotheke in Erbach. Außerdem auf der Plattform von Liefermichel vertreten: das Rewe-Center in Michelstadt, die Odenwaldbox sowie der Fußballbundesligist SV Darmstadt 98.

Wir freuen uns, an diesem innovativen Projekt teilnehmen und so unseren Kunden in Würzberg und Rehbach einen zusätzlichen Service bieten zu können.

Stephan Mertins, Geschäftsführer von Profi Mertins

Als Stephan Mertins’ Großvater vor 90 Jahren sein erstes Geschäft eröffnet hat, schaffte er sehr schnell einen kleinen Transporter an, um weiter entfernte Kunden beliefern zu können. „Heute erleichtern wir Kunden den Einkauf, indem wir Bestellungen kleinerer Waren per Drohne zu ihnen fliegen – eine tolle Entwicklung“, sagt Stephan Mertins.

Ländliche Regionen offen für Neues

Und es gibt weitere Kommentare zur Ausweitung des Liefermichel-Programms: „Es ist toll, dass immer mehr Händler aus verschiedensten Produktkategorien bei diesem Pilotprojekt mitmachen. Das unterstreicht, dass die Unternehmen auch und gerade in ländlichen Regionen offen für neue Wege sind und sich Gedanken machen, wie sie ihrer Kundschaft das Leben erleichtern können“, so Ansgar Kadura, Mitgründer und Chief Service Officer bei Wingcopter. Und Prof. Dr. Kai-Oliver Schocke, Präsident der Frankfurt University of Applied Sciences, ergänzt: „Das Projekt zeigt, wie notwendig die Versorgung der Bevölkerung auch im ländlichen Raum mit allen Produkten des täglichen Bedarfs ist.“

Liefermichel ist ein Pilotprojekt von Wingcopter und der Frankfurt University of Applied Sciences, das im Rahmen der Förderrichtlinie „Innovative Luftmobilität“ vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert wird. Ziel des Forschungsprojekts ist es, den Einsatz von Lieferdrohnen im Regelbetrieb zu erproben und wichtige Erkenntnisse für eine zukünftige Kommerzialisierung eines solchen Lieferdienstes zu gewinnen. Neben Wingcopter und der Frankfurt University of Applied Sciences sind die Stadt Michelstadt, Rewe, Vodafone sowie der Premium-Fahrradhersteller Riese & Müller aus dem nahegelegenen Mühltal bei Darmstadt an dem Projekt beteiligt. (bm)

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