Ersatzteillogistik Mega-Logistikprojekt von Renault Trucks in Lyon

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Den Bau eines neuen Gebäudes mit positiver Energiebilanz hat Renault Trucks im Werk Saint-Priest in Lyon angekündigt. Entstehen wird dort das globale Ersatzteil-Vertriebszentrum des Nutzfahrzeug-Herstellers. Die Eröffnung ist für 2028 vorgesehen.

Mitte 2028 soll das neue Vertriebszentrum von Renault Trucks im Werk Saint-Priest bei Lyon in Betrieb genommen werden.(Bild:  Renault Trucks)
Mitte 2028 soll das neue Vertriebszentrum von Renault Trucks im Werk Saint-Priest bei Lyon in Betrieb genommen werden.
(Bild: Renault Trucks)

Der französische Lkw-Hersteller Renault Trucks, Teil der Volvo-Gruppe, hat jetzt Pläne eines innovativen globalen Ersatzteil-Vertriebszentrums an seinem historischen Standort in Saint-Priest am Stadtrand von Lyon vorgestellt. Insgesamt will man 132 Millionen Euro in den innovativen Neubau stecken, wie es heißt. Mit dem Bauvorhaben bekräftige man sein Engagement für nachhaltige Produktionsverfahren und bekenne sich gleichzeitig „zur starken territorialen Verankerung in der Metropolregion Lyon“, wie es weiter heißt. In dem neuen Gebäude werden annähernd 500 Mitarbeitende beschäftigt sein. Das 46.000 Quadratmeter große, flexible und skalierbare Lager umfasst ein Standardlager, ein vollautomatisiertes Areal für Kleinteile sowie einen Bereich für die Batterielagerung.

Roboter und neue Arbeitsverfahren

Wie man erfährt, ist das künftige Distributionszentrum so konzipiert, dass es die strengsten Sicherheitsstandards erfüllt, einschließlich einer vollständigen Trennung von Fußgänger-, Lkw- und Fahrzeugverkehr. Die Priorität liegt insbesondere auf der Verbesserung der Ergonomie und des Arbeitskomforts der Belegschaft. Hierbei soll auch auf den Einsatz von Robotern bei bestimmten Arbeitsschritten und bei der Optimierung der Regalsysteme zurückgegriffen werden. Die Entwicklung neuer Arbeitsverfahren erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden, gibt Renault Trucks an. Außerdem soll eine 4.000 Quadratmeter große Bürofläche die Zusammenarbeit fördern und die betriebliche Effizienz sicherstellen.

Positive Energiebilanz

Ausgestattet mit Photovoltaik-Paneelen auf dem gesamten Dach, die erneuerbaren Strom erzeugen, ist das neue Vertriebszentrum als Positiv-Energie-Gebäude ausgelegt. Dabei deckt der erzeugte Strom nicht nur den eigenen Bedarf, also beispielsweise die Heizung und das Aufladen der E-Fahrzeuge und E-Stapler, sondern auch den Strombedarf der Nachbargebäude. Sämtliche Einrichtungen des Bauwerks werden künftig also zu 100 Prozent frei von fossilen Brennstoffen sein und erneuerbaren Strom nutzen. Sozusagen als „Sahneobers“ sollen 400 neu gepflanzte Gebäude die Lebensqualität am Arbeitsplatz verbessern. (bm)

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