Verschieberegalanlage
Mehr als nur verschoben: Effizienz auf Schienen

Von Melanie Bernard * 6 min Lesedauer

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Die Freiburger Niederlassung des Elektrogroßhändlers Zander gehört zur Zander-Gruppe, einem inhabergeführten Großhändler für Elektro- und Sanitärtechnik mit über 100 Standorten in Deutschland. Der Beitrag zeigt auf, wie im Breisgau mit einem automatischen Verschieberegal Platz und Perspektiven geschaffen werden.

Die automatische Verschieberegalanlage bei Zander in Freiburg wird durch das Lagerverwaltungssystem „SuPCIS-L8“ gesteuert.(Bild:  Zander)
Die automatische Verschieberegalanlage bei Zander in Freiburg wird durch das Lagerverwaltungssystem „SuPCIS-L8“ gesteuert.
(Bild: Zander)

Die Freiburger Niederlassung des Elektrogroßhändlers J.W. Zander GmbH & Co. KG steht auf einem Gelände, das gewachsen ist wie ein guter Wald: Stück für Stück, Halle für Halle. Doch irgendwann war klar, mehr Platz war auf herkömmliche Weise nicht mehr rauszuholen. Was tun, wenn der Warendurchsatz wächst, die Artikelanzahl steigt und es gleichzeitig wenig freie Fläche gibt? Die Antwort: Denken in Bewegung. Genauer, in ein automatisiertes Verschieberegal, gesteuert durch das Lagerverwaltungssystem (LVS) der Firma S&P Element Logic. Doch die Story beginnt nicht erst mit diesem Projekt, sondern vor über zehn Jahren – mit einer Entscheidung, die beide zu langjährigen Partnern machte.

Vom ERP zum LVS

Damals steuerte Zander Freiburg die Logistikprozesse noch mit dem ERP-System des Unternehmens, das zunehmend an Flexibilität und Effizienz einbüßte. Es konnte die Anforderungen einer wachsenden Logistiklandschaft an den Standorten in Bochum und Freiburg kaum mehr erfüllen. Die Verantwortlichen begaben sich deshalb zusammen mit dem Fraunhofer-Institut auf die Suche nach einem LVS. Die Wahl fiel auf den Softwarehersteller S&P Element Logic aus Leinfelden-Echterdingen. Ausschlaggebend waren die starken Standardfunktionalitäten, die geringe Schnittstellenkomplexität, die hohe Transparenz und die fachliche Expertise. 2014 war Go-live in Bochum, 2015 folgte Freiburg. Die Prozesse sind digitalisiert, durchgängig beleglos sowie mit MDE-Geräten und durchdachten Kommissionierstrategien optimiert.