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Mit Dashboards kritische Situationen sofort erfassen und meistern

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Designorientierung muss stärker werden

Die Benutzer können zudem Datenbasen aus Fremdsystemen und aus dem Internet einbeziehen. Die große Herausforderung beim Erstellen von Dashboards ist es, die eindeutigste Art zu finden, um Daten begreifbar zu machen. Den momentanen Stand der Entwicklung beschreibt der zu Beginn zitierte Stephen Few: „Das Problem liegt darin, dass die meisten Dashboards immer noch vorwiegend von Ingenieuren in Hinblick auf Verkaufszahlen entwickelt werden. Was fehlt, ist eine Designorientierung, welche einen sofortigen visuellen Kontext bietet und die wichtigsten Informationen betont.”

Besserung der Situation ist in Sicht. In der Zwischenzeit gibt es Datenvisualisierung als Studienfach. Dabei werden nicht nur Erkenntnisse aus der Informatik, sondern auch aus der Psychologie und Betriebswirtschaft genutzt. Dieses Wissen, vereint mit dem der Hersteller von Business-Intelligence-Lösungen, wird in den nächsten Jahren die Spreu vom Weizen trennen. Wer sich dann noch die Zeit nimmt, Dashboards methodisch und strategisch aufzubauen, und den visuellen Details bei der Umsetzung Aufmerksamkeit schenkt, hat beste Chancen, über ein gutes Dashboard zu verfügen.

Peter Forscht ist Chief Information Officer der Abas Software AG in Karlsruhe.

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