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Behälter

Mit einem Evolutionssprung mehr Qualität in die Lieferkette bringen

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Behälter für vereinfachte Prozesse gesucht

Mit dem speziellen Behältergrundmaß von 600 mm × 500 mm und 1000 mm × 600 mm gab es bisher nur wenige Anbieter auf dem Markt. Im Zuge der gestiegenen Ansprüche an Automation und Sauberkeit wiesen die bestehenden Behälter jedoch zunehmend Mängel im Prozess auf. Formstabilität, Teileschutz, Reinigungsfreundlichkeit sowie Passgenauigkeit waren nicht mehr befriedigend. Sollten die Industriepaletten in Verbindung mit Automation zum Einsatz kommen, benötigte Volkswagen zusätzliche Adapterplatten. Die Behälter erfüllten schlichtweg nicht mehr alle Anforderungen des Automobilherstellers. Vor allem dann nicht, wenn es um Neuprojekte ging. Beispielsweise wurden neue Bauteile wie Kurbelwellen in offenen Stahlgestellen verpackt und zum Schutz mit einer Plane abgedeckt. Sofern die Kurbelwellen extern versendet wurden, war für den Transport ein zweites Umpacken der Ware in Behälter erforderlich. Dieser Vorgang erfolgte manuell durch Mitarbeiter. Ein umständlicher Prozess, den es auch hinsichtlich Sauberkeit zu optimieren galt. Als Volkswagen das Problem schließlich an SSI Schäfer kommunizierte, reagierte der Intralogistikspezialist prompt.

Neue Behälterserie wird gestiegenen Automotive-Ansprüchen gerecht

Ohne bestehenden Auftrag oder feste Zusage machte sich SSI Schäfer, Neunkirchen, gemeinsam mit Volkswagen an die Entwicklung einer neuen Behälterserie für den Automotive-Bereich. Diese Behälter sollten den gestiegenen Ansprüchen des Automobilherstellers gerecht werden. Die größte Herausforderung bestand darin, alle Anforderungen von Volkswagen in nur einem Behälter umzusetzen. Die Kompetenz von SSI Schäfer in der Entwicklung von Behältern basiert jedoch auf jahrelanger Erfahrung. Daher wusste das Unternehmen, dass es möglich ist, und aus diesem Grund wurde bei SSI Schäfer die neue Behälterserie QX ohne konkreten Auftrag entwickelt. Denn der Bedarf bestand. Die Investitionsbereitschaft des Intralogistikspezialisten führte zu einem wahren Evolutionssprung in der Behälterentwicklung. Sauberkeit, Automatisierbarkeit, Stabilität, optimale Volumennutzung, Waschbarkeit und Passgenauigkeit – der QX-Behälter hat alle Tests des Volkswagen-Werks Salzgitter bestanden und die Verantwortlichen dort überzeugt. Als die ersten Serienbehälter produziert waren, folgten Aufträge über bisher 30.000 Behälter.

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Doch so ein Behälter entsteht nicht über Nacht. Rund ein Jahr Entwicklung und viel Herzblut stecken in dem neuen Transportbehältnis. Um die angestrebten Eigenschaften zu erzielen, ging SSI Schäfer dabei neue Wege. Mit Erfolg, denn der QX vereint alle Vorteile der Behälterentwicklung der letzten Jahre. So ist der Kunststoffbehälter mit den Grundmaßen 1000 mm × 600 mm und 600 mm × 500 mm genau auf das Industrie-Palettengrundmaß 1200 mm × 1000 mm abgestimmt. Auf Adapterplatten kann Volkswagen damit in den meisten Fällen verzichten. Dabei dient der QX momentan vor allem dem Transport neuer anspruchsvoller Motorenbauteile: Kurbelwellen, Zylinderkopfmodule und Nebenaggregathalter.

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