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Behälter

Mit einem Evolutionssprung mehr Qualität in die Lieferkette bringen

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Glatte Innenwände der Behälter erleichtern den Waschprozess erheblich

Um den Reinheitsanforderungen einer modernen industriellen Fertigung gerecht zu werden, haben sich die Ingenieure von dem traditionellen Behälterdesign mit vielen Rippen verabschiedet. Stattdessen verfügt das Transportbehältnis, das in erster Linie für den Einsatz von Tiefziehformteilen konzipiert wurde, über glatte Innenwände, die den Waschprozess erheblich erleichtern. Zudem können die Seitenwände des Behälters bei Bedarf mit einer Einrastvorrichtung ausgestattet werden, die als Fixierung von Tiefziehfolien oder anderen Bauteilaufnahmen im Behälter dient. Darüber hinaus sorgt der innovative Abtropfrand/Stapelrand im Werk dafür, dass weder Spritzwasser noch Fremdkörper (Durchmesser > 1 mm) in den Behälter eindringen können.

Die Zwischenräume sind vollständig verschlossen. Dies hat ein unabhängiges Institut überprüft und den Behälter dafür mit der Klassifizierung IP44 ausgezeichnet. Dies erfüllt die Ansprüche von Volkswagen an die Sauberkeit vollkommen zufriedenstellend.

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Neuartige Behälter sind vollständig automatisierbar

Ein weiterer entscheidender Aspekt für Volkswagen: Die Behälterserie QX ist voll automatisierbar. Mit Hubschächten und einer geradlinigen Ausführung der tragenden Elemente bietet der Behälter zahlreiche Flächen für Greifvorrichtungen.

Besonders vorteilhaft ist dies für den Prozessablauf der Kurbelwellen. Denn ein Roboter belädt die Behälter jetzt direkt mit den zuvor gründlich gereinigten Bauteilen. Die Beladung erfolgt in drei nebeneinander liegenden Stapelboxen nach chaotischem System. Jeweils drei Kurbelwellen finden in einem Behälter Platz. Sind acht Behälter in einer Stapelbox beladen, erscheint ein Lichtsignal. In Folge dessen entnimmt ein Mitarbeiter das auf einem Transportwagen stehende Gebinde, versieht es mit einem Etikett und verschließt den obersten Behälter zum Staub- und Spritzwasserschutz zusätzlich mit einem Deckel. Die nach dem Kanban-Prinzip gefertigten und verpackten Kurbelwellen werden in einer Pufferzone zwischengelagert und anschließend mit einem Elektroschlepper-Routenzug zur Montagelinie abtransportiert.

Damit kann Volkswagen auf die zuvor eingesetzten Transportgestelle komplett verzichten. Der Ablauf ist nun sauberer, schneller und effizienter. Und alle Bauteile sind jetzt ohne Zuhilfenahme von zusätzlichem Verpackungsmaterial gut geschützt. Durch höheres nutzbares Volumen bei gleichen Außenmaßen bieten die neuen Behälter mehr Kapazität als die alten. Das kann die Logistikkosten um bis zu 30 % senken.

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