Materialversorgung Mobiler Ausgabeautomat bringt benötigtes Material bis zum Arbeitsplatz

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Mit einer Machbarkeitsstudie des mobilen „GESSbot“ von Robotik- und Systemlösungsanbieter W. Gessmann in Kombination mit den „ORSYmaten“ von C-Teile-Profi Würth Industrie Service stellen die beiden Partner die Weichen für eine Materialversorgung bis an den Arbeitsplatz.

Ein „ORSYmat“-Ausgabeautomat ist so etwas wie „die unsichtbare Hand“ in einer prozesssicheren, effizienten Materialwirtschaft.(Bild:  Scanner)
Ein „ORSYmat“-Ausgabeautomat ist so etwas wie „die unsichtbare Hand“ in einer prozesssicheren, effizienten Materialwirtschaft.
(Bild: Scanner)

Zusammen mit dem „GESSbot Gb350“, einem autonomen mobilen Roboter (AMR) von Gessmann, der interne Transporte schnell und kosteneffizient automatisiert, realisiert der Ausgabeautomat „ORSYmat“ des C-Teile-Anbieters Würth Industrie Service die Materialversorgung potenziell bis an den Arbeitsplatz. Die Machbarkeitsstudie dieser beiden Anbieter ist eine Sonderlösung, die zum Ziel hat, die dezentrale Materialausgabe zu optimieren, die Mitarbeitenden zu entlasten und gleichzeitig mehr Effizienz, Flexibilität und Sicherheit in der Intralogistik zu gewinnen. Apropos Sicherheit: Dank spezieller Sensoren, welche die Umgebung kartografieren, folgt der Roboter definierten Routen, fährt Arbeitsplätze und Ladestationen an und macht sich bei Hindernissen bemerkbar. Selbst die Nutzung von Aufzügen wird über mehrere Stockwerke hinweg potenziell möglich sein, wie es in einer Presseerklärung heißt.

Ein „schönes Pärchen“

Gesteuert wird das Pärchen absolut zuverlässig und intuitiv. Im Zusammenspiel mit dem digitalen „iDISPLAY“ und einer eigenen Softwarelösung der Würth Industrie Service kann der mobile „GESSbot“ inklusive „ORSYmat“ ganz einfach von A nach B gerufen werden. Dafür ist jeder Arbeitsplatz mit einem „iDISPLAY“ ausgestattet, das die vorprogrammierten Fahrstrecken anzeigt, die der jeweilige Mitarbeitende auswählen und anfordern kann. Diese sind klar strukturiert und werden in der Reihenfolge der eingehenden Aufträge sortiert. Dringende Bedarfe können über eine Priorisierung der Fahrstrecke umgehend angefordert werden.

Der mobile „ORSYmat“ gewährleistet eine potenzielle Materialversorgung bis an den Arbeitsplatz.(Bild:  Luisa Heller, Prime Holding)
Der mobile „ORSYmat“ gewährleistet eine potenzielle Materialversorgung bis an den Arbeitsplatz.
(Bild: Luisa Heller, Prime Holding)

Auch der „GESSbot Gb350“ ist mit einem integrierten Display ausgestattet, das mit den Beschäftigten in der unmittelbaren Umgebung kommunizieren kann. Mit einer möglichen Nutzlast von 350 Kilogramm sowie einem Gewicht von 150 Kilogramm erreicht die mobile „ORSYmat-GESSbot“-Kombination eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 4,3 Kilometern pro Stunde, bei einer maximalen Steigung von 5 Prozent. Die Stromversorgung erfolgt über den Roboter, der eigenständig und rechtzeitig den Weg zur Ladestation findet, andockt und vollautomatisch auflädt. In der Serienvariante wird der „ORSYmat“ in Zukunft, wie es heißt, auf einem autonomen Gestell installiert, das induktiv über den „GESSbot“ versorgt wird. Dadurch bleiben die Gestelle mobil und ein einzelner „GESSbot“ kann mehrere Automaten flexibel zu verschiedenen Orten transportieren. (bm)

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