40 Jahre Sesamstraße - Einblick in die Logistik der Keksfabrik

Modulbandförderer geben neue Impulse

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Ryll hat für die gesamte Transportstrecke der offenen Ware eine Stahlwanne mit geschlossenen Seitenwänden und durchsichtigen Abdeckungen gefertigt, so dass keine Staubbeeinträchtigung erfolgt. Für die Reinigung der Wanne sind an der Unterseite in bestimmten Abständen verschließbare Öffnungen angebracht worden.

Zwei parallel laufende Modulbänder schieben Beutel in Richtung Endverpackung

Sobald die Beutel gefüllt und verschlossen sind, rutschen sie über eine schiefe Ebene auf zwei parallel laufende Modulbänder in Richtung Endverpackung. Dabei werden die Beutel über zwei integrierte Bandkontrollwaagen geführt, wo nochmals die Stimmigkeit der Inhaltsgewichte geprüft wird.

Sobald die beiden Modulbänder die Endverpackungszone erreicht haben, werden sie über einen Linienvereiniger geführt und zu einem Packband vereint. Die Beutel werden automatisch aufgerichtet und zu einer Sechser-Doppelreihe für die Kartonierung hintereinandergestellt. Das Packband läuft jetzt direkt auf das ankommende Band mit den aufgerichteten Kartons zu, so dass mit einer Bewegung die Beutel in den Karton gesetzt werden können.

Modulbandförderer lassen sich sehr genau an die Anforderungen anpassen

In der Vielfalt der fördertechnischen Lösungen nimmt das Modulband eine besondere Stellung ein. Denn mit ihm lässt sich das Design der Anlagen sehr sensibel auf die betrieblichen Anforderungen hin abstimmen, so dass sich für die Betreiber erhebliche Möglichkeiten für eine Generierung ökonomischer und ergonomischer Vorteile ergeben.

Diese Entwicklung wurde beim Transportanlagenbauer Ryll dazu genutzt, sich verstärkt auf Modulbandförderer und auf deren Kombination mit anderen Fördersystemen zu konzentrieren, mit dem Ziel, ein optimales Leistungsniveau der Gesamtanlagen zu erreichen. Da immer öfter Modulbandförderer eingesetzt werden, hat Ryll durch Standardisierungen einen Baukasten geschaffen, mit dem eine zügige Realisierung bedarfsgerechter Lösungen erreicht werden kann.

Bandförderer lässt sich durch Modulbauweise leichter warten

Modulbänder oder -ketten werden aus einzelnen, kunststoffgespritzten Modulen mit offener oder geschlossener Struktur in Breiten von 150 bis 3000 mm zusammengesetzt. Da die einzelnen Module mit Kunststoffbolzen verbunden werden, sind entsprechende Wartungs- und Reparaturarbeiten unkompliziert in eigenständiger Regie durchführbar. Beschädigte Module können leicht ausgetauscht werden, da die Ketten durch das Herausdrücken des Bolzens einfach zu öffnen sind.

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