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Zunächst laufen die Pakete aber durch die Schrumpffolien-Verpackungsanlage KFE 1600/450 Tandem-2 der Firma Kuper, in der sie in zwei hintereinander angeordneten Folien-Einschlagstationen in die optimale Folienbreite eingeschlagen werden und danach durch einen Schrumpftunnel fahren.
Anschließend werden die fertig eingeschweißten Pakete dem Roboter (Typ ZD 130S D43, Kawasaki) auf einer Zuführrollenbahn bereitgestellt.
Dann beginnt der Roboter mit der Palettierung: Er greift die Pakete von der Rollenbahn und legt sie gemäß dem voreingestellten Packschema auf der Palette ab.
Dabei ist der Greifer so gestaltet, dass er die Pakete von oben durch eine große Auflagefläche klemmt. Dies ist notwendig, weil sich im oberen Teil des Kartons Kleinteile befinden und ein punktueller Druck das Eindrücken der Pakete zur Folge haben könnte.
Das Greifen von unten kann über mehrere Zinken erfolgen, da hier Bretter im Karton liegen.
Per Fördertechnik zum Palettierroboter
Bei Kartons, die einseitig Übergewicht haben, dreht der Roboter bei der Palettierung jede zweite Lage, so dass die Palette insgesamt stabiler wird.
Pro Palette werden acht bis 30 Kartons gestapelt. Dabei sind verschiedene Stapelbilder möglich: einzeln, zwei Kartons hintereinander/nebeneinander oder drei Kartons nebeneinander/hintereinander.
Die Taktleistung beträgt maximal fünf Takte pro Minute, große Pakete haben eine Taktleistung von zwei bis drei Takten pro Minute.
Ist eine Palette fertig gestellt, wird sie über die Fördertechnik aus der Roboterzelle hinaustransportiert, während sich der Roboter die nächste Palette bereitstellt oder sie über die Fördertechnik zugeführt wird.
Sensorik verhindert Paletten-Kollisionen
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