Wie die Flasche so der Becher Netstal demonstriert Fertigung recycelbarer PET-Dünnwandverpackungen

Quelle: Netstal 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Kreislauffähige Dünnwandverpackung aus transparentem PET sind bei Netstal ein Hingucker aufer Messe NPE – so geht nachhaltige Verpackung!.

Sowohl auf der Fakuma als jetzt auch auf der NPE demonstriert Netstal, wie das Spritzgießen dünnwandiger PET-Becher funktioniert, die komplett recycelt werden können. So will man die Recyclingquote auch für diese Verpackungssysteme erhöhen helfen.(Bild:  Netstal)
Sowohl auf der Fakuma als jetzt auch auf der NPE demonstriert Netstal, wie das Spritzgießen dünnwandiger PET-Becher funktioniert, die komplett recycelt werden können. So will man die Recyclingquote auch für diese Verpackungssysteme erhöhen helfen.
(Bild: Netstal)

Auf einer hybriden Elion 3200 von Netstal wird auf der Messe NPE ein Dünnwandbecher aus 100 Prozent PET hergestellt. Der transparetne Becher wurde optimiert, wie es weiter heißt, um gemeinsam mit PET-Flaschen zu hochwertigen Rezyklaten aufbereitet werden zu können. Die Recyclingquote für dünnwandige Kunststoffverpackungen, wie zum Beispiel Becher für Molkereiprodukte oder Brotaufstriche, ist weltweit noch niedrig, wie der Maschinenbauer anmerkt. Das soll sich jetzt ändern. Schließlich spielen PET-Flaschen beim Recycling bereits eine Vorreiterrolle – deshalb diese Idee.

Transparentes PET ist sammelwürdiger

Europaweit wurden im Jahr 2020 die Hälfte aller in Verkehr gebrachten PET-Flaschen recycelt und die Quote steigt. Betrachtet man alle PET-Verpackungen, liegt die Quote bei 35 Prozent, wie Statista analysiert hat. Aufgrund seiner guten Recycelbarkeit und der existierenden Recyclingsysteme in mehreren Ländern liege also der Gedanke nahe, PET für dünnwandige Verpackungen zu verwenden und diese auch im Materialkreislauf zu behalten. PET-Verpackungen müssen aber bestimmte Kriterien erfüllen, damit sie über die etablierten Sammelsysteme erfasst und gemeinsam mit PET-Flaschen zu r-PET-Regranulat verarbeitet werden können. Klare Verpackungen respektive der Verzicht auf Farbadditive werden deshalb bevorzugt, um eine möglichst reine Qualität des r-PET zu erreichen. Das so gewonnene Rezyklat kann dann zu neuen Flaschen oder Verpackungen verarbeitet werden, wie Netstal erklärt.

Der Klimafreundliche PET-Becher kommt

Netstal und seine Systempartner wollen deshalb im Rahmen eines Ausstellungsprojekts auf der NPE eine solche, aufs recycling optimierte PET-Möglichkeit präsentieren. Der nur rund 15 Gramm leichte, klarsichtige Becher hat ein Füllvolumen von 450 Milliliter. Netstal verarbeitet dabei zunächst Virgin-PET von der Eastman Chemical Company. Die Becher werden dann aber über das NPE-Recycling-Programm wieder dem PET-Kreislauf zugeführt. Die Etiketten bestehen ebenfalls aus PET und werden vom belgischen IML-Spezialisten Verstraete zur Verfügung gestellt. Vom kanadischen Partner Stackteck kommen das Testwerkzeug mit zwei Kavitäten sowie der IML-Roboter, der das Label in die Kavität einlegt und die fertigen Becher entnimmt und abstapelt.

(ID:49961879)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung