Anbieter zum Thema
Auch denjenigen, die keinen dieser Abschlüsse besitzen, bleibt der Zugang zum Studium nicht verwehrt. So steht die Wilhelm Büchner Hochschule mit ihren berufsbeglei-tenden Diplom- und Bachelorstudiengängen für Elektrotechnik, Mechatronik und Informatik auch beruflich Qualifizierten ohne Hochschulreife offen. Voraussetzung dafür ist, dass die Interessenten ihre Vorbildung und Eignung für ein Hochschulstudium in dem angestrebten Studienbereich in einer Hochschulzugangsprüfung (HZP) nachweisen.
Das Besondere des Angebots der Wilhelm Büchner Hochschule liegt darin, dass Berufstätige ohne Hochschulreife direkt mit einem Gaststudium (in der Regel zwei Semester) beginnen können. Während dieser Zeit erwerben sie parallel die Hochschulzugangsberechtigung. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Studierende verliert zum einen keine Zeit. Zum anderen rechnen die Prüfungsausschüsse des Landes Hessen in der Regel Leistungsnachweise aus dem Gaststudium teilweise auf die HZP an. Bisher haben alle an der Wilhelm Büchner Hochschule eingeschriebenen Studierenden ohne Hochschulreife die HZP erfolgreich bestanden.
Berufstätige ohne Hochschulreife, die an der Wilhelm Büchner Hochschule einen Ingenieursabschluss erlangen möchten, müssen eine abgeschlossene Ausbildung, eine qualifizierte Weiterbildung sowie eine vierjährige hauptberufliche Tätigkeit vorweisen. Da aber das erste Studienjahr als berufstätiger Student der Wilhelm Büchner Hochschule auf die geforderte Dauer der Berufserfahrung sowie auf die geforderte Weiterbildung angerechnet wird, ist ein Beginn des Studiums an der Wilhelm Büchner Hochschule bereits nach drei Jahren Berufstätigkeit möglich.
Diesen Weg zu gehen, bedeutet für künftige Studierende meist einen Einschnitt in ihr bisheriges Leben. Er bietet auf der einen Seite die Chance, neue Lebensperspektiven aufzubauen, verlangt aber die realistische Einschätzung der eigenen Belastbarkeit und Flexibilität. Zahlreiche Statistiken belegen jedoch, dass diese Art des Hochschulzu-gangs genauso Erfolg versprechend ist wie der direkte Zugang mit Abitur.
Erfahrungen aus der Praxis
Zahlreiche Studierende der Wilhelm Büchner Hochschule haben sich bereits dafür entschieden, ein berufsbegleitendes Studium auch ohne Hochschulreife in Angriff zu nehmen: Frank Gröhl, Jahrgang 1975, ist ausgebildeter Energieelektroniker, Fachrichtung Anlagentechnik. Er arbeitet seit zehn Jahren bei der Deutschen Bahn, derzeit als Signalmechaniker im Bahnübergangs-Instandhaltungstrupp (BiB). In dieser Position ist Frank Gröhl für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an Bahnübergängen verantwortlich.
Er ist ein ehrgeiziger Mensch und beruflicher Erfolg ist ihm sehr wichtig. Aus diesem Grund legte er 2002 die Prüfung zum IHK-Meister für Leit- und Sicherungstechnik ab. Der nächste Schritt auf der Karriereleiter war für ihn der Abschluss als Diplom-Ingenieur. Daher begann Frank Gröhl 2003 an der Wilhelm Büchner Hochschule ein Studium zum Diplom-Ingenieur Elektrotechnik.
(ID:265629)