Mobilitätsbringer Neuer Emtronic-Außenläufer macht Transportmittel mobil

Redakteur: Peter Königsreuther

Emtronic hat mit dem Em300 einen Außenläufermotor entwickelt, der auch bereits bestehende Transportmittel für die Intralogistik recht einfach zum Elektromobil macht.

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Der Em300 von Emtronic ist ein neuer Außenläufermotor, der nur 5 Kilogramm wiegt. Sein Aufbau erlaubt es, Transportmittel ganz einfach zu einem Elektromobil zu machen.
Der Em300 von Emtronic ist ein neuer Außenläufermotor, der nur 5 Kilogramm wiegt. Sein Aufbau erlaubt es, Transportmittel ganz einfach zu einem Elektromobil zu machen.
(Bild: Emtronic)

Der Em300 fungiert laut Aussage von Emtronic als Felge, der man den für den Einsatzfall gewünschten Reifen überziehen kann. So kann der Motor dann das bisherige Rad ersetzt. Und der Anwender spart sich das Geld für den Kauf eines von Haus aus elektrifizierten Transportwagens, so der Hersteller.

Kräftiges Leichtgewicht schont die Kasse

Der permanentmagneterregte Synchronmotor könne überall dort mobilisieren, wo Lasten bis zu 100 Kilogramm innerhalb des Betriebs transportiert werden müssten. Der Em300, der über einen 48-Volt-Akku mit Energie versorgt wird, entwickelt dabei Schrittgeschwindigkeit, heißt es weiter. Ohne Reifen und Gehäuse wiegt der Außenläufermotor nur etwa 5 Kilogramm, weil er ohne vorgeschaltetes Getriebe auskommt.

Er ist aber nicht nur deutlich leichter als herkömmliche Elektroantriebe, sondern auch günstiger in der Anschaffung und wartungsärmer, führt Emtronic weiter aus. Die Abgabeleistung des Außenläufermotors beträgt 300 Watt. Er entwickelt damit ein Drehmoment von 50 Newtonmeter.

So sieht der Aufbau des Em300 aus

Der neue Emtronic-Motor baut sich aus einem inneren und einem äußeren Ring zusammen, wobei der innere Ring mit Blechpaket, Magnetspulen und Steuerelektronik den Stator ergibt. Der äußere Ring ist der sich drehende Rotor, erklärt der Hersteller. Das Blechpaket ist mit kräftigen Neodym-Permanentmagneten bestückt.

Der benötigte Reifen wird außerdem direkt auf den Rotor aufgezogen, um von einem möglichst geringen Durchmesser zu profitieren, der je nach Anwendungsfall zwischen 350 und 550 Millimeter misst. Durch die mit Luft befüllte Bereifung werden Erschütterungen, die dem Motor schaden könnten, absorbiert.

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