Logistik-Events Dortmund untermauert seinen Ruf als Logistikhauptstadt Deutschlands

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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100 Jahre feiert die Dortmunder Westfalenhalle – eine Location für alle, die mehr wollen als einen „normalen“ Konzertbesuch. So etwa die Intralogistiker aus dem In- und Ausland: In der zurückliegenden Woche waren das Test Camp Intralogistics mit dem 33. Deutschen Materialfluss-Kongress zu Gast in der Ruhrmetropole.

In der kreisrunden, denkmalgeschützten Dortmunder Westfalenhalle zogen das Test Camp Intralogistik und der parallel stattfindende Deutsche Materialfluss-Kongress am 15. und 16. April zahlreiche Besucherinnen und Besucher an.(Bild:  Test Camp Intralogistics/Dirk Bannert)
In der kreisrunden, denkmalgeschützten Dortmunder Westfalenhalle zogen das Test Camp Intralogistik und der parallel stattfindende Deutsche Materialfluss-Kongress am 15. und 16. April zahlreiche Besucherinnen und Besucher an.
(Bild: Test Camp Intralogistics/Dirk Bannert)

Knapp 800 Besucherinnen und Besucher hat das Test Camp Intralogistik Mitte der Woche in die denkmalgeschützte Konzert-Arena nach Dortmund gelockt. In der Westfalenhalle konnten sie rund 100 Innovationen nach Herzenslust testen. 17 Finalisten durchliefen zeitgleich den Audit des internationalen Innovationspreises Ifoy Award – von Gabelstaplern über Lagertechnikgeräte und mobile Roboter bis hin zu automatisierten Lkw-Entladehilfen und natürlich Logistiksoftware. Obwohl die wirtschaftliche Lage in Deutschland weiterhin als angespannt bezeichnet werden kann, kamen zahlreiche Entscheider aus allen Branchen nach Dortmund, um neue Innovationen zu testen. Oder gerade deswegen?

Die meisten Neuheiten helfen den Unternehmen, Kosten signifikant zu senken und die Automatisierung und Digitalisierung weiter anzuschieben.

Thilo Jörgl, Manager des Test Camp Intralogistics

Bei geführten thematischen Highlight-Touren haben die Aussteller ihre Innovationen in dreiminütigen Vorträgen den Besucherinnen und Besuchern aus Industrie, Handel und dem Kontraktlogistikbereich vorgestellt; aber auch Delegationen aus Branchenverbänden und Logistikinitiativen von Hamburg bis Augsburg waren unter den Interessierten.

Mehrstufiger Prozess bis zum Gipfel

In der Testarena der Westfalenhalle hatten die Gäste auch die Chance, die Finalisten des weltweit ausgeschriebenen Ifoy Award 2026 zu testen. 17 Geräte und Lösungen aus acht Ländern schafften es diesmal ins Finale. Mit ihren Neuigkeiten angetreten waren die Unternehmen Crown, Idealworks, Jungheinrich, Knapp, Libiao Robotics, Locus Robotics, Mobotic, Nomagic, Purelox Solutions, SSI Schäfer, Still, The Mobile Robot Company und Wiltsche Fördersysteme. Beim Spin-off-Award „Ifoy Start-up of the Year“ kämpfen AI2Connect, Koiotech, Pyck und Romb Technologies um den Titel.

Die Geräte und Lösungen durchliefen in der Testhalle das dreistufige Ifoy Audit. Es bestand aus einem Funktions- und Fahrtest, darunter das 80 Kriterien umfassende Ifoy-Testprotokoll, dem wissenschaftlichen Ifoy Innovation Check und der Beurteilung durch die 24 Juroren – Fachjournalisten aus der ganzen Welt. Nach Abschluss des Ifoy Audit nahmen die Vertreter der Hersteller für ihre Nominierten die „Best in Intralogistics“-Zertifikate aus den Händen von Jan Drömer, Vorstandsvorsitzender des VDMA-Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik, entgegen.

Wer 2026 einen Ifoy Award gewonnen hat, bleibt bis zur feierlichen Preisverleihung unter Verschluss. Das Votum der Jury geben traditionell erst die Laudatorinnen und Laudatoren während der Ifoy Award Night bekannt – dieses Mal am 25. Juni 2026 in der Zentrale des Ifoy-Partners AEB in Stuttgart.

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