KI-unterstützte Robotik Mit Locus Array vollständig autonom kommissionieren

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Locus Array ist nach Angaben von Locus Robotics eine neue Klasse von Physical-AI-Robotik für vollständig autonome Fulfillment-Prozesse. Die Technik ist in den USA bereits im Einsatz und soll jetzt auf Europa und APAC ausgerollt werden.

Locus-Array-Kommissionierung in einem Lagergang. Im Gegensatz zu traditionellen Systemen werden den Robotern dynamisch in Echtzeit Aufgaben zugewiesen.(Bild:  Locus Robotics)
Locus-Array-Kommissionierung in einem Lagergang. Im Gegensatz zu traditionellen Systemen werden den Robotern dynamisch in Echtzeit Aufgaben zugewiesen.
(Bild: Locus Robotics)

Locus Array ist ein rund um die Uhr einsatzfähiges, vollständig autonomes Fulfillment-System, das mobile Robotik, einen integrierten Roboterarm zur Kommissionierung und KI-gestützte Wahrnehmung mit autonomer Ausführung kombiniert. Damit soll es möglich sein, durchgängige Prozesse ohne manuelle Eingriffe abzubilden. Erste Implementierungen bei Kunden im produktiven Einsatz in Nordamerika liefen bereits, wie es heißt. Derzeit bereite Locus Robotics, wie es weiter heißt, die globale Skalierung von Locus Array in Europa und APAC vor, „um der steigenden Nachfrage nach vollständig autonomem Fulfillment gerecht zu werden“.

Über Jahre hinweg war autonomes Fulfillment mehr Versprechen als Realität – bis jetzt. Locus Array bringt Autonomie in reale Betriebsumgebungen im großen Maßstab.

Rick Faulk, CEO von Locus Robotics

Zu den ersten Kunden von Locus Robotics, die Locus Array im Live-Betrieb einsetzen, gehört nach Angaben der US-Amerikaner DHL Supply Chain, ein langjähriger globaler Kunde. Sally Miller, Global Chief Information Officer bei DHL Supply Chain, zum neuen Locus-Angebot: „Die Einführung von Locus Array bei DHL markiert einen entscheidenden Meilenstein in der beschleunigten Digitalisierunsstrategie unseres Unternehmens.“

Im Folgenden fünf signifikante Vorteile, die operative Einheiten mithilfe von Locus Array erzielen können:

  • Hoher Durchsatz auf begrenzter Fläche mit effizienter Auftragsabwicklung: Parallele Bearbeitung von Aufträgen und Bündelung der Arbeit direkt im Gang – mit 24/7-Betrieb zur Steigerung des Durchsatzes.
  • Autonome Ausführung über mehrere Prozesse hinweg: Übernimmt Kommissionierung, Einlagerung, Induktion, Abgabe, Slotting und Nachschub in einem System und reduziert den manuellen Arbeitsaufwand um 90 Prozent.
  • Schnelle Wertschöpfung bei minimaler Beeinträchtigung: Implementierung innerhalb weniger Wochen ohne Anpassung der bestehenden Infrastruktur oder komplexe Umbauten.
  • Flexible und skalierbare Leistung in dynamischen Umgebungen: Skaliert mit dem Volumen und passt sich an veränderte Layouts, Artikelstrukturen und Nachfragemuster an – ohne Anpassung der Prozesse.
  • Koordinierte Multi-Roboter-Ausführung: Arbeitet nahtlos mit Locus Origin und Locus Vector zusammen und deckt das gesamte Artikelspektrum innerhalb eines einheitlichen Systems ab – mit schneller Amortisation und einem skalierbaren Robotics-as-a-Service-Modell mit geringen Anfangsinvestitionen.

Wie Locus Robotics angibt, begründen diese Fähigkeiten „eine neue Kategorie der Lagerautomatisierung“: Robots-to-Goods (R2G). In diesem Modell bewegen sich intelligente robotische Systeme wie beispielsweise Locus Array direkt zur Ware und führen Fulfillment-Aufgaben innerhalb des operativen Ablaufs aus. Durch die Integration mehrerer Prozesse direkt im Roboter erweitert R2G die Automatisierung über assistierte Abläufe hinaus hin zu vollständig autonomen Prozessen, wie es heißt.

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