Prozessoptnmierung

Neues Versorgungskonzept setzt auf automatische Beladung von Routenzügen

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Intralogistiker setzen auf vier Regalbediengeräte und zahlreiche Fördertechnikelemente

Die jungen Intralogistiker setzen auf vier Regalbediengeräte und zahlreiche Fördertechnikelemente. Das klingt zuerst einmal nicht nach Revolution im Logistikzentrum. In der Computersimulation arbeitet ein dreigassiges automatisches Kleinteilelager mit konventioneller Regalbediengerätetechnik, in dem zahlreiche Kleinladungsträger verstaut sind.

An die sechs Regalelemente docken die Wissenschaftler in halber Höhe an der Stirnseite der Regale sechs Fördertechnikbahnen an. Diese Abflüsse von den sechs Regalen münden in einer Fördertechnikstrecke in Form eines großen Ovals. Von dort aus zweigt eine weitere Förderstrecke ab, an deren gesamter Länge das vierte Regalbediengerät arbeitet.

Den Versorgungsprozess stellen sich die Wissenschaftler wie folgt vor: Der leere Routenzug fährt in einen vordefinierten Bereich. Auf den Fördertechnikstrecken warten schon die ausgelagerten Kleinladungsträger. Das vierte Regalbediengerät verteilt nun die Behälter auf die vier Anhänger und belädt somit vollautomatisch den Routenzug.

Das System schiebt die Behälter in den Wagen. In der Zwischenzeit lagern die drei anderen Regalbediengeräte schon wieder die nächsten Boxen aus, stellen sie auf die angedockte Fördertechnik, diese drehen dann ihren Kreis im Oval und warten auf ihre Verladung. Der Mitarbeiter muss sich somit bei der Bestückung seines Zuges keine Gedanken mehr machen. Er springt auf den Schlepper auf und fährt an die Montagelinie, um die Ladungsträger abzuliefern.

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