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Neues Zentrallager ein positives Zeichen in der Krise

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Die automatische Wiedereinlagerung erfolgt durch eine computergesteuerte, chaotische Lagerplatzvergabe. So wird das Lager effizient ausgelastet.

Neues Zentrallager mit U-förmigem Materialfluss

Durch die intelligente Anordnung der Bereiche Wareneingang, Kommissionierung und Warenausgang – diese werden auch als „Vorzone“ bezeichnet – hat Keller & Kalmbach einen U-förmig gerichteten Materialfluss erhalten, wodurch Dr. Schubert zufolge Kreuzungen vermieden und kurze Wege erhalten werden, so dass im Ergebnis sehr kurze Durchlaufzeiten stehen.

Bereits Anfang Juni hat die erste Warensendung das Zentrallager in Hilpoltstein verlassen. Seitdem wurden die Filiallager und das Zentrallager in Unterschleißheim – mit Ausnahme der Kanbanversorgung für die Automobilindustrie - schrittweise nach Hilpoltstein umgelagert. Derzeit besteht nach Angaben Keller & Kalmbachs mit 2500 Positionen pro Tag noch viel Luft nach oben. Ab 2010 soll die Vollauslastung erreicht und somit eine Anzahl von 7000 Positionen abgewickelt werden.

Wärmepumpe und Sonnenenergie heizen Zentrallager umweltfreundlich

Auf die Beheizung des Zentrallagers mittels fossiler Brennstoffe verzichtete Keller & Kalmbach bewusst. Seit 2008 ist das Unternehmen Ökoprofit-Betrieb und somit Vorreiter beim Umwelt- und Klimaschutz. Geheizt wird das Gebäude mittels einer Wärmepumpe und der Nutzung von Solarenergie, um eine optimierte Energieeffizienz zu erzielen.

Im Sommer wird die Wärme über Sonnenkollektoren erzeugt und durch eine Wärmepumpe im Sprinklertank gespeichert, der ein Fassungsvermögen von 1 Mio. Liter hat. Damit wird das Gebäude im Winter geheizt.

An den Arbeitsplätzen in der Halle befinden sich Kohlefaserwärmeplatten, die zu einer konstanten Arbeitstemperatur führen. Auch Bürgermeister Markus Mahl habe die Umweltschutzbestrebungen gewürdigt und die Art der Deckung des Energiebedarfs lobend hervorgehoben.

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