Logistikdienstleister Neues Zentrallager ein positives Zeichen in der Krise

Redakteur: Volker Unruh

Der Logistikdienstleister Keller & Kalmbach hat sein neues Zentrallager in Hilpoltstein offiziell in Betrieb genommen. Trotz Krise und schwieriger Wirtschaftslage will Keller & Kalmbach damit ein positives Zeichen setzen.

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Mit seinem neuen Zentrallager in Hilpoltstein will der Logistikdienstleister Keller & Kalmbach nicht zuletzt auch ein positives Zeichen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten setzen. Bild: Keller & Kalmbach
Mit seinem neuen Zentrallager in Hilpoltstein will der Logistikdienstleister Keller & Kalmbach nicht zuletzt auch ein positives Zeichen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten setzen. Bild: Keller & Kalmbach
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit den rund 400 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, den am Bau beteiligten Firmen und ausgewählten Kunden feierte auch Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil die festliche Einweihung und würdigte den unternehmerischen Mut der Geschäftsleitung, wie Keller & Kalmbach mitteilt.

Investitionen, so Zeil, seien für Mittelfranken und den Freistaat sehr wichtig, denn sie würden Mut und Zuversicht geben. Keller & Kalmbach setze mit der Investition ein deutliches Ausrufezeichen und gebe Zuversicht, die Krise gemeinsam zu meistern.

Bildergalerie vom Bau des Zentrallagers

Bildergalerie vom Bau des Zentrallagers

Mit dem neuen Zentrallager habe die A9 ein neues Wahrzeichen erhalten, berichtet Keller & Kalmbach. Tausenden von Autofahrern eröffne sich seit Anfang des Jahres ein neuer Anblick, wenn Sie von Nürnberg kommend in Richtung München fahren: Auf Höhe der Ausfahrt Hilpoltstein taucht das neue Zentrallager von Keller & Kalmbach auf.

In erster Linie sticht dem Bauherren zufolge das Hochregallager hervor, das mit einer Höhe von 38 m ein Blickfang sei. Eigentlich, so Dr. Florian Seidl, geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens, habe man die Fassade komplett verspiegeln wollen, damit sich der Himmel darin spiegelt. Auch eine mögliche Verglasung stand zur Diskussion. Die erhöhte Unfallgefahr jedoch habe gegen die Realisierung gesprochen.

Der Kompromiss ist eine Fassade, die aus weißen, glatten und glänzenden Paneelen besteht und die Stimmung des Himmels und der Umgebung aufnimmt, so dass sich das Gebäude harmonisch einfügt.

Mit neuem Zentrallager für zukünftige Anforderungen bestens gerüstet

Start des größten Bauprojektes in der über 131-jährigen Firmengeschichte war der Spatenstich im Hilpoltsteiner Gewerbegebiet Ende Februar 2008. Innerhalb eines Jahres entstand auf einer Fläche von 10000 m² ein beeindruckender Gebäudekomplex aus einem Hochregallager mit einer Länge von 123 m und einer Höhe von 38 m, einem automatischen Kleinteilelager, das sich mit einer blauen Fassade auf 65 m Länge, 29 m Breite und 14 m Höhe erstreckt sowie dem quer dazu liegenden Warenein- und -ausgang, dem Kommissionierbereich, der Qualitätssicherung auf rund 200 m² und den Geschäftsräumen der Verkaufsniederlassung Nürnberg.

Auch der traditionelle Rundbau, das Wiedererkennungsmerkmal der Gebäude von Keller & Kalmbach, findet sich wieder. Insgesamt misst die Grundstücksfläche 44000 m². Das entspricht sechs Fußballfeldern und birgt ausreichend Platz für zukünftige Erweiterungen.

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