Arbeitswelten New Work auch in deutschen Logistikhallen? Läuft ...

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Die Frankfurter Officebricks GmbH, Anbieter schallgedämmter Raum-in-Raum-Systeme, hat zusammen mit dem Kemptener Logistikdienstleister Dachser eine Lösung für Logistikhallen ersonnen. Die Ein-Personen-Schallschutzkabine ist inzwischen an sieben deutschen Dachser-Standorten im Einsatz.

Die Dachser Blue Box ist das Ergebnis der Zusammenarbeit des Logistikdienstleisters mit Officebricks.(Bild:  Dachser)
Die Dachser Blue Box ist das Ergebnis der Zusammenarbeit des Logistikdienstleisters mit Officebricks.
(Bild: Dachser)

Die Grundfrage, die sich den beiden Kooperationspartner gestellt hat, war, wie sogenannte „Non-Desk-Mitarbeitende“ in einer angemessenen Umgebung an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen können. Mit einem mobilen Raum-in-Raum-System, der sogenannten Shopfloor Box, hat man jetzt eine flexible, alltagstaugliche Lösung gefunden. Weil gerade Beschäftigte in der Fertigung oder Produktion bei den vielgepriesenen New-Work-Modellen wie Homeoffice oder Vier-Tage-Woche leicht unberücksichtigt bleiben (müssen), haben sich die Mitarbeitenden der Dachser Academy diesem Zustand entgegengestellt und zusammen mit Officebricks die Dachser Blue Box gestaltet.

Wir haben uns für die Shopfloor Box von Officebricks entschieden, da sie mit Abstand die beste Qualität geboten hat.

Christina Müller, Head of Dachser Academy

Skepsis sei den Mitarbeitern der Dachser Academy im ersten Schritt begegnet – sowohl in den Reihen der Belegschaft als auch den Führungsebenen der Standorte. Dem sei man mit engmaschiger Begleitung begegnet. „Wir haben die Boxen persönlich an den Standorten vorgestellt, Möglichkeiten aufgezeigt, Fragen beantwortet und sind auf Bedenken eingegangen. Das hat sich am Ende gelohnt, denn mittlerweile sind die Boxen ein voller Erfolg und werden gut angenommen. Wir haben auch schon Anfragen von unseren internationalen Standorten erhalten, die ebenfalls eine Blue Box haben wollen“, sagt Dachser-Academy-Mitarbeiter Jonas Steur, der das innovative Projekt zusammen mit Christina Müller realisieren durfte.

Erkennnisse für andere Industriezweige

Steur geht davon aus, dass das New-Work-Projekt ohne die engmaschige Betreuung nicht so gut angenommen worden wäre. „Der große Aufwand hat sich also ausgezahlt“, so Steur. Und auch Officebricks ist stolz auf das Erreichte: „Dachser hat gezeigt, wie man so ein Unterfangen angehen sollte: Beharrlich, immer im Dialog mit Mitarbeitenden und Führungskräften und ohne sich von anfänglicher Kritik beirren zu lassen“, so Geschäftsführer Dr. Peter Smeets. Seinen Ausführungen zufolge konnte Officebricks die Expertise aus Projekten in verschiedenen Branchen in die Zusammenarbeit mit Dachser einbringen. „Gleichermaßen haben wir neue Erkenntnisse gewonnen, die wir auch auf andere Industriezweige anwenden können“, sagt Smeets. (bm)

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