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Um die logistischen Vorgänge zu vereinfachen und um den sicherheitstechnischen Vorgaben des Lebensmittelgesetzes nachzukommen, entschied sich Intersnack dazu, sein auf Papier basierende System abzuschaffen. Die händisch auszufüllende Formularvariante sollte durch einen automatisierten Scanprozess samt einer Echtzeit-Datenübermittlung in das bestehende SAP-Warenwirtschaftssystem abgelöst werden.
Barcode dient der Vereinfachung des Dokumentationsprozesses
Dies zu installieren, lag ebenso wie die Geräteauswahl und die Programmierung in den Händen des Auto-ID-Komplettanbieters Opal. Intersnack hatte bereits relativ genaue Vorstellungen, als Opal kontaktiert wurde. RFID kam aufgrund der hohen Strahleneinwirkung durch Elektromotoren und Förderbänder in den Produktionsumgebungen von vornherein nicht in Frage. Eine ausgereifte und weitgehend standardisierte Identifikationslösung bot sich jedoch mit dem Barcode an, von dessen Einführung auch die Lieferanten profitierten, da angelieferte Ware bereits gekennzeichnet sein muss.
Intersnacks Ziel war vor allem die Vereinfachung des Dokumentationsprozesses, dessen Verknüpfung mit SAP und die Erhöhung der Datenqualität. Zudem sollten die eingesetzten Geräte leicht zu handhaben sein und verlässlich funktionieren. Schließlich sollten alle Mitarbeiter problemlos mit den Handheld-Computern arbeiten können.
Nach gründlicher Sichtung der Herstellungsabläufe bei Intersnack ergänzte Opal die Ansprüche an den einzusetzenden Barcode-Scanner um die Aspekte Robustheit und Scan-Genauigkeit, da dieProduktionsprozesse besondere Anforderungen an Handheld-Computer stellen: Sie müssen sowohl der Nässe im Bereich der Kartoffelverarbeitung standhalten als auch der großen Hitze in der Nähe der Backstraßen. Zudem sollten sie die Barcodes auch auf einige Entfernung noch exakt lesen können: Viele Halbfabrikate werden in übermannshohen Regalen gelagert.
Auch ein schadhafter Barcode muss fehlerfrei erkannt werden
Nach Sichtung und Testdurchläufen verschiedener Geräte fiel die Entscheidung auf den Barcode-Scanner CK31ex von Intermec, da dieser Handheld-Computer 1D-, 2D-, Composit- und Postal-Codes unabhängig von der Distanz und dem Scan-Winkel liest und decodiert. Während bei einem Laser-Scanner der Barcode zum Einlesen sehr genau angepeilt werden muss, sind mit dem Imager des CK31ex mehrere Scan-Winkel möglich.
Selbst auf einfachem Papier gedruckte Barcodes in weiter Entfernung liest die Scan-Engine fehlerfrei, und das auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen oder wenn der Barcode teilweise unvollständig oder verdeckt angebracht ist. Ein weiterer, arbeitserleichternder Vorteil des CK31ex ist, dass die Mitarbeiter Bilder von der Lieferung machen können, um etwa beschädigte oder nicht versiegelte Ware zu dokumentieren.
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