Intralogistik

Ohne intelligentes Warehouse Management System keine energieeffiziente Logistik

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Ließe sich das realisieren, würde besonders der deutsche Maschinenbau davon profitieren, der die Anlagen dafür bereitstellen muss. Profitieren würden auch die Softwareanbieter, die für die intelligente Vorausberechnung und Verkettung sorgen müssen. Ebenso profitieren würden die Integratoren, die solche Systeme in neue Anlagen eingliedern oder bestehende umrüsten.

In der Automation setzt sich Energieeffizienz durch

In der Intralogistik ist man noch weit davon entfernt, die Arbeit des Menschen komplett zu automatisieren. Zu breitgefächert und verschieden sind die Aufgaben in dieser Branche. Doch verschiedene Geräte, Maschinen und Anlagenteile eignen sich, begrenzte Spezialaufgaben zu erledigen, bei denen hohe Reproduzierbarkeit und hohe Leistungen gefordert sind. Der Mensch kann zwar universelle Aufgaben flexibel lösen. Überschreiten die Anforderungen jedoch eine bestimmte Grenze, wird eine automatische Lösung unumgänglich.

Um Leistungsfähigkeit und Flexibilität zu verbinden, kombiniert man deshalb in vielen Bereichen automatische Teilsysteme zu komplexen Einheiten – immer mit dem Ziel vor Augen, einen durchgängig automatischen Prozess zu erhalten, vom Wareneingang über das Palettieren und Depalettieren, das Identifikations-Gate, den Transport, die Einlagerung und Auslagerung bis hin zum Warenausgang.

Saubere Artikel-Klassifizierung erspart Regalbediengeräten lange Wege

Doch hier schleichen sich schnell Energiefresser ein. Zum Beispiel dann, wenn Regalbediengeräte unnötig lange Wege fahren müssen, weil die Artikel-Klassifizierung nicht mehr dem aktuellen Stand entspricht und ein dereinst als C-Artikel klassifiziertes Produkt ungünstig oder weit hinten im Lager liegt, aber mittlerweile häufig gebraucht wird. Stattdessen versperren vermeintliche A-Artikel die günstig gelegenen Fächer. Oder der Staplerfahrer kann lange Leerfahrten nicht nutzen, um Artikel mitzunehmen, die zwischen Start- und Endpunkt seiner Fahrt liegen, weil es ihm sein Terminal nicht anzeigt.

Ein anderes Beispiel: Warum muss eine Förderanlage permanent und auf Höchstleistung laufen, auch wenn gegen Nachmittag die Auftragseinlastung abnimmt? Eine leistungsstarke Lagersoftware mit intelligentem Kennzahlensystem kann das individuell steuern.

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