Intralogistik Ohne intelligentes Warehouse Management System keine energieeffiziente Logistik

Autor / Redakteur: Christoph Hahn-Woernle / Volker Unruh

Das Einsparpotenzial mit moderner Antriebstechnik inklusive Energierückspeisung ist hinlänglich bekannt, die Energienutzung mittels Zwischenkreiskopplung inzwischen Standard. Aber um wirklich Energie zu sparen, ist „Green Intralogistics“ gefragt. Ein intelligentes Warehouse Management System (WMS) kann helfen.

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Green Intralogistics ist kein werbewirksames Schlagwort, sondern beschreibt das Potenzial dieser Branche, Energie effizient zu nutzen. Dieses Potenzial wirkt sich auch auf die Transportlogistik aus. Denn bei vielen Lkw und Bahnwaggons werden nicht einmal 10% des Ladevolumens genutzt. Häufig können nicht zwei Paletten übereinander gestapelt werden.

Und die Um- oder Versandverpackungen der Produkte sind zumeist viel zu groß. Diese Erfahrung hat jeder schon einmal gemacht, der sich eine PC-Tastatur, Tiernahrung oder Büroartikel über den Versandhandel bestellt hat. Oft werden gerade mal 10% des Versandkartons durch die Produktverpackung ausgefüllt – der Rest besteht aus Polstermaterial, also aufwändig produziertem Müll.

Verpackung und „verpackte Luft“ auf Minimum reduzieren

Mit der eigentlichen Produktverpackung verhält es sich kaum anders. Und am Ende muss dieser Müll wieder entsorgt werden. Das Ziel muss also sein, Verpackung und verpackte Luft auf ein Minimum zu reduzieren. Das heißt für die Politik: Sie muss Druck ausüben, damit es hier zu umweltverträglicheren Lösungen kommt. Für Unternehmen muss es sich lohnen, die Luft aus den Verpackungen rauszulassen. Und Intralogistiker müssen sich gerade in der Krise dieser Aufgabe annehmen.

Helfen kann hier ein geeignetes Warehouse Management System (WMS), zum Beispiel das Viadat-WMS von Viastore Systems, einem der international führenden Anbieter von schlüsselfertigen Intralogistik-Anlagen für Industrie und Handel. Mit dieser Lagersoftware, die für konventionelle wie für automatische Lager geeignet ist, lässt sich durch Kennzahlenanalysen ermitteln, wie viel Luft allein schon mit der Umverpackung verschickt wird. Die einzige Voraussetzung dafür sind gepflegte Stammdaten.

Größe eines Umkartons genau vorausberechnen

Mit dem Warehouse Management System lässt sich aber noch mehr erreichen. Man kann zum Beispiel die Größe eines Umkartons genau vorausberechnen. Ein Kartonaufrichter oder eine Spezialmaschine, die den Umkarton auf Maß fertigt, würden den Neubau vieler Autobahnkilometer sparen, den CO2-Ausstoß senken und den Müllberg reduzieren. Noch besser wäre eine Originalverpackung, die gleich als Versandverpackung genutzt werden könnte.

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