Tourenplanung Kooperation will nahtlose Logistikkette schaffen

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Während moderne Systeme in der Transportlogistik einzelne Prozesse verbessern, bleiben kritische Übergänge häufig unverbunden. Pass Logistics Solutions und Mansio wollen die Lücken an den Schnittstellen zwischen erster beziehungsweise letzter Meile und dem Fernverkehr zu einer nahtlosen Logistikkette schließen.

„First“ und „Last Mile“ treffen „Long Haul“: Pass und Mansio wollen Leerzeiten und Abstimmungsprobleme an der Schnittstelle zwischen erster beziehungweise letzter Meile und Fernverkehr schließen.(Bild:  Pass/Mansio/ChatGPT)
„First“ und „Last Mile“ treffen „Long Haul“: Pass und Mansio wollen Leerzeiten und Abstimmungsprobleme an der Schnittstelle zwischen erster beziehungweise letzter Meile und Fernverkehr schließen.
(Bild: Pass/Mansio/ChatGPT)

Mit den Softwarelösungen Plantour und Mapservices bringt Pass leistungsstarke Werkzeuge für die Optimierung der ersten und letzten Meile in die Partnerschaft ein. Mansio dagegen organisiert mit seinem Relay-System die Fahrten nach dem Prinzip des speditionsübergreifenden Begegnungsverkehrs. So sorgt man für einen kosteneffizienten „Long Haul“ oder auch Hauptlauf der Güter. Obwohl beide Partner schon heute eine API-basierte Integration von Kurz- und Langstrecke ermöglichen, sodass sich auch ohne direkte Kopplung durchgängige Optimierungsszenarien der Transportkette umsetzen ließen, reiche das Potenzial der Kooperation weiter: Eine direkte Anbindung ermögliche, dass Pass-Systeme auf Live-Informationen von Mansio reagierten – etwa bei Verspätungen im Hauutlauf, die in Echtzeit in die Tourenplanung der letzten Meile einfließen könnten.

Zielpunkte Stückgutverkehr und Handelslogistik

Die Kooperation zeitigt einen weiteren Vorteil: Durch die gemeinsame Datenstruktur entsteht ein durchgängiges Sendungsverfolgungssystem, in dem sich jeder Schritt – vom Zentrallager bis zur Haustür – transparent dokumentieren lässt. Das eröffne nach Aussage von Pass neue Möglichkeiten für die KPI-basierte Steuerung, exakte ETA-Prognosen, Kundenkommunikation und Auswertungen.

Besonders wirkungsvoll sei eine Kombination der Systeme von Pass und Mansio in netzwerkbasierten Logistikmodellen. So nutzten im klassischen Stückgutverkehr viele Speditionen zentrale Umschlagsdepots, an denen Nah- und Fernverkehrseinheiten aufeinandertreffen. Häufig kämen dabei nicht vernetzte Dispolösungen für die verschiedenen Segmente zum Einsatz. Hier könne die Partnerschaft eine durchgängige, wirtschaftlich sinnvolle Transportkette sicherstellen. In der Handelslogistik wiederum würden Verkehre zwischen zentralen Lagern und regionalen Verteilzentren erhebliche Ressourcen binden. Durch den kombinierten Einsatz der Lösungen von Pass und Mansio ließen sich diese Transfers besser planen, aufeinander abstimmen und durch eine effiziente Feinverteilung bis zur Filiale ergänzen.

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