Forschung Hightech-Zentrum für die Fabrik der Zukunft in Regensburg eröffnet

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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In Regensburg spielt die Musik: Die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Regensburg hat am 2. Dezember ihr neues Innovationszentrum für Produktion und Logistik (IZPL) eröffnet. Dort sollen entscheidende Impulse für die Digitalisierung industrieller Wertschöpfungsketten gesetzt werden.

Mitarbeitende und Studierende der OTH Regensburg erläutern den Gästen die Demonstratoren.(Bild:  Simone Grebler)
Mitarbeitende und Studierende der OTH Regensburg erläutern den Gästen die Demonstratoren.
(Bild: Simone Grebler)

Zukunftsorientierte Infrastruktur für Lehre, Forschung und Transfer habe man an der OTH Regensburg mit dem Innovationszentrum für Produktion und Logistik geschaffen, wie es heißt. Mit dem IZPL, Ergebnis der Modernisierung und Erweiterung des früheren „Labors Robotik“, sei eine Infrastruktur entstanden, die Wissenschaft, Industrie und anwendungsorientierte Lehre eng miteinander vernetze. An der Eröffnung des modernisierten Standorts nahmen über 60 Gäste teil, die überwiegend aus regionalen und überregionalen Industrieunternehmen kamen. Im Zentrum von Forschung und Entwicklung am IZPL stehen, wie zu erfahren war, die Bereiche Robotik, digitale Zwillinge, moderne Produktions- und Logistiksysteme sowie simulationsgestützte Planung. Grußworte kamen bei der Eröffnung unter anderem vom insbesondere bei älteren Logistikern bestens bekannten Prof. Dr. Willibald A. Günthner von der TU München.

Die präsentierten Demonstratoren zeigen, wie Digitalisierung und Automatisierung heute konkret zur Gestaltung der Fabrik der Zukunft beitragen können.

Prof. Stefan Galka, Leiter des IZPL

Die bei der Eröffnung präsentierten Demonstratoren führten Besucherinnen und Besucher in aktuelle Forschungsschwerpunkte der OTH Regensburg ein − vom Thema Robotik über die digitale Fabrikplanung bis hin zur Logistikoptimierung.

Übergabestationen für fahrerlose Transportfahrzeuge

Unter anderem wurden Robotikzellen mit Industrierobotern gezeigt. Sie demonstrieren, wie automatisierte Fertigungs- und Handhabungsprozesse künftig effizienter gestaltet werden können. Außerdem präsentierten Prof. Galka und sein Team digitale Zwillinge, die reale Fabriksysteme virtuell abbilden. Sie ermöglichen es, Planungsentscheidungen mithilfe von Simulationen sicherer und schneller zu treffen. Darüber hinaus wurden Logistikdemonstratoren vorgestellt. Sie zeigen beispielsweise, wie sich Bestände mithilfe von mobilen Kameras automatisiert überwachen lassen oder wie neue mechanische Übergabestationen für fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) in fahrerlosen Transportsystemen (FTS) funktionieren.

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