Auslagerung

Outsourcing des Vorratslagers in der Stahl- und Metallverarbeitung

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IT-gestützte Prozesse nehmen „natürlichen Schwund“ nicht hin

Ein weiteres Beispiel für „versteckte“ laufende Kosten ist der Umgang mit Ausschuss und dem sogenannten natürlichen Schwund. In den meisten Unternehmen werden gewisse Inventurdifferenzen aufgrund der beiden genannten Faktoren als gegeben hingenommen.

Das Stahl-Servicecenter von Günther + Schramm arbeitet hingegen mit durchgängig IT-gestützten Prozessen, sodass Verschnitt problemlos dem jeweiligen Auftrag zugeordnet werden kann und damit in die Stückpreise mit einkalkuliert wird. Unternehmen erhalten dadurch eine völlig neue Kostentransparenz und können besser einordnen, ob bestimmte Teile aufgrund der erforderlichen komplexen und aufwendigen Arbeitsschritte für den Endkunden lange Zeit zu günstig kalkuliert wurden.

Spezialisierte Sägemaschinen für alle denkbaren Anforderungen

Die Tatsache, dass bei den wenigsten Industrieunternehmen Lagerhaltung und Vorfertigung zu den Kernkompetenzen zählen, führt zu einem weiteren Kostentreiber: der suboptimalen Prozessausgestaltung. Viele Betriebe setzen beispielsweise eine einzige Sägemaschine für die Bearbeitung unterschiedlichster Materialien ein.

Das führt aufgrund der verschiedenen Werkstoffanforderungen oftmals nicht zu optimalen Ergebnissen. Dienstleister, die auf die Materialbevorratung und mechanische Bearbeitung spezialisiert sind, haben dagegen für annähernd alle Werkstoffe und Anforderungen spezialisierte Sägemaschinen in Betrieb, inklusive der passgenau zugeschnittenen Ausrüstungen und Automatisierungsvorrichtungen. So sind Outsourcing-Partner in der Lage, deutlich schneller und effizienter zu arbeiten.

Ein letzter wichtiger Kostenpunkt ist die innerbetriebliche Logistik. Werden die benötigten Zuschnitte und angearbeiteten Teile von einem Dienstleister angeliefert, entfällt für das Unternehmen der interne Transport von den Sägen in die Produktion. Das kann bedeuten, dass Förderanlagen oder Flurförderzeuge abgeschafft werden können und die entsprechenden Wartungs- und Instandhaltungskosten entfallen. Nicht zu unterschätzen sind in vielen Fällen auch die frei werdenden Zeitressourcen der betroffenen Mitarbeiter, die sie nach dem Outsourcing für produktive Tätigkeiten nutzen können.

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